Bald ab 18? – Altersgrenze für Whatsapp, Facebook & Instagram

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Sind die beliebtesten Plattformen bald nur noch für Volljährige nutzbar?
LESEZEIT CA: 3 MINUTEN

Dank Messenger, wie Whatsapp oder Plattformen, wie Facebook und Instagram, sind wir ständig mit Freunden, Bekannten oder der Familie in Kontakt. Mit Hilfe unserer Smartphones haben wir die kleinen, digitalen Sprachrohre immer dabei und können auch tolle, neue Leute kennenlernen. Praktisch daran ist, dass diese Dienste auch noch kostenlos sind und praktisch von Jedem in jedem Alter genutzt werden können. Oder etwa nicht? Dank der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) werden Nutzer bald erst ab 16 den beliebtesten Messenger der Welt verwenden dürfen. Doch das könnte erst der Anfang sein. Wie sieht es mit anderen Plattformen aus? Ich habe mir das Thema für dich näher angesehen.

Whatsapp ab 16 Jahre freigegeben

Wenn die neue Datenschutzverordnung der EU (DSGVO) ab Mai 2018 in Kraft tritt, müssen sich Unternehmen, die Daten in irgendeiner Weise verarbeiten, strengeren Regeln unterziehen. Dazu wird bspw. auch explizit gefordert, dass Whatsapp zumindest innerhalb der EU erst ab 16 genutzt werden darf. Bisher müssen Nutzer mind. 13 Jahre alt sein. Das Ganze dient eigentlich dem besseren Datenschutz, denn Nutzer sollen mehr Kontrolle über die Verarbeitung ihrer persönlichen Daten bekommen. Dazu zählt aber auch, dass diese dann ein gewisses Mindestalter haben müssen, um zu verstehen, wie wichtig Datenschutz ist.

Whatsapp ab 16 Jahre nutzen

Bald können Unter-16-jährige WhatsApp nicht mehr nutzen. (Quelle: Freepik.com)


Folgen bald andere Socialen Netzwerke?

Whatsapp wird allem Anschein nach, die Forderung auch zügig umsetzen. Denn laut Insiderquellen werden die AGBs aktuell angepasst an die neuen Gesetze. Andere beliebte Dienste und Plattformen, wie Facebook oder Instagram folgen ebenfalls der Altersfreigabe ab 13 Jahren. Da auch sie Daten im großen Stil sammeln und verarbeiten, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch hier das Mindestalter angehoben wird. Facebook bspw. möchte bald spezielle Konten für Kinder anbieten, um dem entgegenzuwirken. Damit könnte die Altersgrenze für das “normale” Facebook sogar noch mal angehoben werden – z.B. auf die Volljährigkeit.

Altersgrenze weiter anheben? Das Fazit

Die Frage ist, ob diese Altersgrenzen noch weiter angehoben werden könnten – z.B. auf 18 Jahre. Ich persönlich finde, man sollte die Reglementierungen nicht zu streng sehen. Ein transparenter und geregelter Datenschutz ist selbstverständlich richtig. Aber Facebook und Co. sind inzwischen fester Bestandteil der Kommunikation und des Zusammenlebens sehr vieler Menschen auf der ganzen Welt. Und richtige Mediennutzung bzw. der Umgang mit sozialen Medien und Smartphones, wie denen von Apple oder Samsung will früh gelernt sein. Da hilft es nicht, junge Menschen davon auszuschließen und die digitale Kommunikation und bestimmte Dienste zu mystifizieren. Unabhängig davon ist auch fraglich, wie Whatsapp das Alter tatsächlich kontrollieren will.

Was denkst du darüber? Ist die neue Altersgrenze für Whatsapp sinnvoll? Hinterlass mir einen Kommentar.

 

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1 Kommentar

  1. Felix “Upright Bassist” am

    Das Argument, Kinder hätten erst mit 16 Jahren das „gewisse Alter …, um zu verstehen, wie wichtig Datenschutz ist“, finde ich ziemlichen Quatsch, denn manche Erwachsenen haben das nicht verstanden, und manche Kinder begreifen das schon weit eher.

    Die Idee, spezielle Kinder-Accounts einzurichten, finde ich jedoch prinzipiell gut, obwohl ich gerne wissen möchte, inwieweit das wirkt; sind dann zB bestimmte Facebook-Gruppen gesperrt? Hm. Eigentlich wäre es am besten, wenn generell und auch im Falle dieser Gruppen (Dating zB) ein Eltern-Account verbunden sein müsste, über den dann Verbot oder eben Erlaubnis geregelt wird. Im Falle „Dating“ gibt es mE klare gesetzliche Grenzen, nämlich 16 Jahre Mindestalter; sonst ist es nur den Minderjährigen untereinander gestattet, jedenfalls das tatsächlich auszuleben, was „bloß“ angebahnt wird…

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