Was hilft gegen Handysucht?

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Wir zeigen dir, wie sich die Handy-Sucht erstaunlich einfach bezwingen lässt
LESEZEIT CA: 5 MINUTEN

Kennst du das? Ständig bimmelt es, leuchtet auf oder virbriert. Natürlich musst du nachsehen, was los ist. Schließlich willst du keine Neuigkeiten verpassen. Ich zeige dir heute, wie du die Handysucht besiegen kannst.

Handysucht – eine legale Droge

Die meisten Süchtigen wissen nicht, dass sie süchtig sind. Erst wenn die „Droge“ der Wahl abhanden kommt, merkt der Süchtige schnell, wie abhängig und unvollständig er sich plötzlich fühlt. So erging es mir erst vor wenigen Tagen, als ich mein geliebtes Smartphone in der Smartphone-Experten-Zentrale von mobildiscounter.de vergessen hatte.

Schock! Zuhause angekommen wollte ich eigentlich das wundervolle Frühlingswetter – natürlich mit Handy in der Hand – auf dem Balkon genießen. Aber es war nicht da! Schnell kamen Panikgedanken auf: Was ist, wenn mich jemand erreichen will? Was kann ich machen, wenn ich plötzlich und vor allem dringend etwas wissen will? Was werde ich bis morgen 08:30 Uhr alles verpassen? Schweißperlen! Zittrige Hände! Angstzustände! Zurückfahren oder stark bleiben? Ich habe mich für das Aushalten – und Vermissen – entschieden und somit auf mein Smartphone verzichtet. Doch das hatte auch eine bittere Erkenntnis zufolge:

Wie viele andere, bin auch ich total süchtig nach unseren Smartphones!

Bitte nicht stören: Es muss auch mal ohne gehen

Ja, wir von mobildiscounter.de lieben Smartphones. Die neuesten und besten Modelle verlassen unser Interessenfeld nicht mit dem Feierabend. Auch wollen wir möglichst viele Kunden mit unseren günstigen Preisen und Tarifen glücklich machen. Trotzdem wissen wir auch aus eigener Erfahrung, wie viel Zeit einem Social Media und Co. stehlen, obwohl man sich auf etwas Anderes konzentrieren müsste. Und keine Angst, du musst deshalb nicht für immer auf dein „Smarti“ verzichten. Doch ist es durchaus sinnvoll, auch Smartphone-freie Zeiten einzuplanen. Zeiten, in denen du nicht schwach werden darfst, um nicht doch wieder zum Objekt der Begierde zu greifen.

Bist du auch schon süchtig nach deinem Smartphone?

Bist du auch schon süchtig? Quelle: BreakFree App (bearbeitet)


Dein persönlicher Ruhemodus: So installierst du dir eine „Auszeit“

Ich präsentiere dir drei Möglichkeiten, welche gegen die scheinbar unheilbare Handysucht und den übermächtigen inneren Schweinehund helfen.

1. Die absolute und totale Selbstbeherrschung

Ich habe gehört, es soll Menschen geben, die haben die Selbstbeherrschung eines Zen-Meisters. Andere wissen nur vage, was das ist. Also mal kurz aus Wikipedia zitiert: „Selbstdisziplin oder Selbstbeherrschung bezeichnet ein stetiges und eigenkontrolliertes Verhalten, das einen Zustand aufrechterhält oder herbeiführt, indem es Anstrengungen aufwendet, die den Ablenkungen von einer Zielvorgabe entgegenwirken.“ Soso. Klingt gut, ist aber wirklich schwierig. Wenn du also zu den Glückspilzen gehörst, die so Etwas im Repertoire haben, hör einfach auf, die ganze Zeit am Handy zu hängen. That´s it. Für uns andere folgt jetzt zweitens und drittens. 😉

2. Den “Ruhemodus” bzw. “Nicht stören” auf dem Smartphone einstellen

Sowohl iPhones, wie auch sämtliche Android Geräte, verfügen über den „Flugmodus“ bzw. eine „Nicht Stören-Funktion“. Wie du den Ruhemodus am Smartphone einstellst, erfährst du jetzt.

Bei Android gehst du einfach in die Einstellungen à Töne und Benachrichtigungen (oder Töne und Vibration) à Nicht Stören. Und schon kannst du einen festen Zeitplan festlegen, wann du auf keinen Fall gestört werden möchtest. Hier lassen sich auch Ausnahmen festlegen. Die Auswahlmöglichkeiten sind hier eher grob gestaltet, denn du kannst Anrufe oder Benachrichtigungen entweder zulassen oder nicht. Dabei lassen sich auch spezielle Anrufe erlauben, wenn es sich um Kontakte deiner Kontaktliste handelt. Auch Benachrichtigungen verschiedener Apps oder Nachrichten spezieller Kontakte lassen sich freigeben. Bei Android Nougat kannst du sogar Anrufe erlauben, welche innerhalb von 15 Minuten mehrfach von derselben Nummer empfangen werden (denn da scheint es dann ja wichtig zu sein).

Auch auf dem iPhone kann man sich ganz easy planmäßig eine Auszeit einstellen. Gehe dazu in die Einstellungen à Nicht stören à Planmäßig. Auch hier lassen sich zusätzlich ein paar Feinheiten einstellen. So lassen sich ebenfalls „Anrufe zulassen“ oder „wiederholte Anrufe“ genehmigen. Außerdem, ob das Gerät immer oder nur im gesperrten Zustand stumm sein soll.

3. Für jedes Ziel gibt es eine App

Von wegen nur eine App! Es gibt bei weitem mehr als nur eine App, wenn es darum geht, den eigenen Smartphone-Konsum zu tracken und gegebenenfalls ganz individuell durch „Ruhephasen“ zu beschränken. Dabei sind Apps, wie „Offtime“ und „BreakFree“ zu empfehlen. Beide sind jeweils erhältlich im App Store und im Google Play Store.

Offtime


Probiere doch Offtime gleich mal aus: App im App Store herunterladenOfftime im Play Store herunterladen


Dabei kannst du nicht nur sehen wann, und vor allem wie lange, du mit deinem Smartphone beschäftigt bist. Sondern auch Zeiten einstellen, wann du zum Beispiel auf keinen Fall bestimmte Apps verwenden kannst. Wenn du dir also vornimmst, von 9:00 Uhr bis 14 Uhr voll konzentriert an einem Projekt (wie zum Beispiel einem Blogbeitrag 😉) zu arbeiten, kannst du dich selbst von Apps ausschließen oder Benachrichtigungen und Anrufe (inklusive Ausnahmen) einstellen.

Offtime-2


Probiere doch Breakfree gleich mal aus: App im App Store HerunterladenApp im Play Store herunterladen


Somit wirst du nicht durch Anrufe und Nachrichten – oder den inneren Schweinehund – am Arbeiten gestört und kannst deine Aufgaben schneller abarbeiten. Wenn du dann fertig bist, gibt es wieder freie Bahn für die Smartphone-Nutzung und du kannst dann alle wichtigen und unwichtigen Dinge mit deinem Handy erledigen.

Fazit: Nutze dein Smartphone in Maßen – nicht in Massen

Wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, das Handy auch mal beiseite zu legen. Absolute Abstinenz ist auf keinen Fall das Ziel der Lösung. Doch vor allem bei denjenigen, die nahezu immer das Smartphone in der Hand halten (schon mal eine Horde Jugendlicher beobachtet? 😉) wären schon Ruhephasen von 1-2 Stunden am Tag durchaus sinnvoll. Lass dein Smartphone beim Sport mal zuhause. Nimm zum Musik hören mal wieder den angestaubten MP3-Player mit, statt das Handy. Oder lies auf Toilette, wie in den guten alten Zeiten, die Rückseiten von Shampoo-Flaschen durch, statt deinen Facebook-Account zu checken. Denn wie bei allen „Genussmitteln“ ist es wichtig, das richtige Maß zu finden. Welche Methode am besten zu dir passt, kannst du nur selbst herausfinden.

Geht es dir auch so? Kennst du auch noch einen anderen guten Weg, sich von der Handysucht zu befreien? Sag mir deine Meinung dazu in den Kommentaren.

Gänzlich auf das Smartphone verzichten muss niemand. Wenn dir aktuell das passende Modell, von dem du dich am liebsten keine Sekunde trennen möchtest, noch fehlt, wirst du sicher auf unserer Seite mobildiscounter.de fündig. Schließlich musst du lernen, mit der Handysucht verantwortungsvoll umzugehen 😉.

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Bildquellen für das Titelbild von: www.freepik.com, www.vexels.com

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