Smartphone-Geständnisse: lustig, peinlich und etwas verrückt

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Was steht auf deinem Sündenkonto?
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Wir kennen es alle, das Smartphone als unser ständiger Begleiter ist nicht nur ein nützliches Gerät zur Erleichterung aller möglichen Lebensbereiche, für die es die verschiedensten Apps gibt. Shopping wird im Handumdrehen erledigt, auch einen Partner fürs Leben oder auch nur für eine Nacht kann man mit (je nach App) mehr oder minder viel Aufwand finden. Und auch wenn der Urlaub im Schwarzwald eher grau und verregnet ist, kann man Freunden, Kollegen und Followern durch einen gut gewählten Filter zeigen, dass der Himmel nicht nur in der Karibik azurblau auf einen herunter lächelt.

Also der übliche Smartphone-Kram. Nichts von Bedeutung, tut ja jeder. Aber Smartphones sind auch unsere Partner in nahezu jedem Crime. Unser Bonnie, wenn wir uns wie Clyde fühlen, oder eben anders herum. Umso länger man darüber nachdenkt wird einem noch viel mehr klar, was man eh schon wusste. Es ist nicht nur ein Telefon, was du täglich mehrmals in deine Hände nimmst, es ist eine Schatztruhe gefüllt mit allen Informationen die einen – nicht nur oberflächlich – ausmachen. Praktischen, wie Bank-Apps und Listen aber auch ein Archiv der vergangenen Tage mit Fotos, Nachrichten und den gelaufenen Schritten. Sogar die blockierten Nummern (sollte es diese geben) erzählen von Herzschmerz oder auch verrückten Stalkern. Screenshots von WhatsApp erzählen von Persönlichkeitsanalysen in der Mädchenrunde (ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass auch Männer sowas machen) oder sollen Gesprächsfetzen als Drittsicherheit nicht nur im Gesprächsverlauf und Gedächtnis sichern. Bei so viel Vertraulichkeit ist es klar, dass du manchmal auch Dinge mit deinem Smartphone tust, die du sonst Niemandem verraten würdest.

Hier ein paar Geständnisse, die ich dem einen oder anderen Handybesitzer entlocken konnte.

Auch hässliches Essen fotografieren

Schaut man sich so ganz im Allgemeinen bei Instagram um und sucht beispielsweise nach #lecker, findet man unzählige Bilder von Köstlichkeiten, welche mal aufwendiger Mal als schneller Snack zwischendurch zubereitet wurde. Nicht nur bei der Zubereitung und der Auswahl der Zutaten haben sich die Fotografen Gedanken gemacht, sondern auch, und jeder der schon mal sein 0815- Reste vom Vorabend Essen in der Tupperdose fotografiert hat, erkennt es sofort, diese Menschen haben sich besonders viel Mühe gegeben ihre Mahlzeit auch besonders #lecker aussehen zu lassen. Richtiger Winkel, kulinarische Köstlichkeit und dann noch ein Filter. Zick Zack #lecker #mjami #gesund, irgendwie so.

Solche in der Jugendsprache sogenannten Foodporn-Feeds machen hungrig. Doch im Kühlschrank ist nichts mit Modelambitionen vorhanden, also wird etwas eklig Leckeres zusammengebaut, ein Frankenstein Abendmahl. Nun das Geständnis: ich fotografiere auch hässliches Essen.

Fitness-App anschwindeln

Wer die S-health App von Samsung kennt, weiß, dass es Lügnerverschiedene Möglichkeiten gibt Trink-, Ess- und Bewegungsgewohnheiten aufzuzeichnen. Und jeder mit einem Bürojob weiß, 10 000 Schritte am Tag sind schwer. Im Gegensatz zu den Schritten aber, kann man sich auch durch ein Lob der Fitness-App besser fühlen, wenn man die Naschaktion am Abend für sich behält und somit am Ende des Tages die Meldung “Ziel erreicht” zur Belohnung bekommt. Gut für die Statistik und seltsamerweise nicht mal annähernd so schlecht für das Gewissen wie man vermutlich annehmen könnte.

Aus „Versehen“ an die falsche Person schreiben

Ok, der Schwarm mit dem man doch so viel geschrieben hat meldet sich nicht, oder vielleicht der/die Ex. Man will unbedingt seine/ihre Aufmerksamkeit wiederbekommen, das ständige WhatsApp Profilbilder ändern bringt nichts. Auch nicht die „mein Leben ist so aufregend und ich sehe toll dabei aus“ Bilder im Social Media kitzeln kein Lebenszeichen von der gewünschten Zielperson raus. Ok, Ok du bist verzweifelt. Zur Sicherheit erstmal blockieren, bevor man etwas Unüberlegtes tut. Ok, je nach Sehnsuchtsfaktor hält man das auch eine Zeit lang durch. Dann die zündende Idee. Man könnte ja eine unverfängliche Nachricht schreiben, etwas das nur mal zeigt. Guck mal hier bin ich, und alle wollen mit mir schreiben. Und jetzt der Coup: Man verpackt die Nachricht so, als sei diese für eine völlig andere Person bestimmt. Evtl. jemanden mit demselben Namen oder du bist eben auf den falschen Namen gekommen. Kommt eben mal vor. Solche Aktionen klingen nicht nur verzweifelt, sie sind es auch.
Smartphone peinlich

Nun das schlimmste und peinliche an diesem Smartphone Geheimnis. Auch wenn du selbst es niemandem erzählst, zumindest diejenige Person, welcher du diese zufällige Nachricht sendest wird es wissen. Und du wirst dich für immer dafür schämen. Also Tipp von meiner Seite: alle peinlichen Geheimnisse die dich und dein Smartphone verbinden, sollen auch nur zwischen euch bleiben 😉

Selfie/Video Shootings Kim Kardashian Style

Es gibt diejenigen, die mit Selfies und Videos von sich reich und berühmt werden. Dann gibt es diejenigen welche entweder zu viel Selbstbewusstsein haben, zu wenig oder nach ihrer „Transformation“ eine narzisstische Neigung entwickelt haben und uns täglich, stündlich, sekündlich mit Selfies und kurzen Videos beglücken. Irgendwie peinlich denken sich viele. Trotzdem bekommt man oft die Ansage, wenn dir jemand ein Bild zeigen möchte, ja nicht weiter zu wischen. Was haben diese Menschen denn zu verbergen? Schlüpfrige Bilder? Bilder von nicht Instagram oder Pinterest geeignetem Essen? Ich sag es euch! Die davorstehenden Verheimlichungsgründe machen vielleicht 15 Prozent aller Peinlichkeitsfaktoren aus. Denn Selfie Sucht hat eine GAAAAAANZ hohe Dunkelziffer und die meisten schämen sich dafür, deshalb werden die Selfies auf vollen Speicherplätzen und SD-Karten gehortet, bearbeitet und mit Fingerabdrücken vor urteilenden und neugierigen Augen geschützt. Wenn der Theaterlehrer, der einen immer als Baum abgestellt hat nur wüsste wie viele unterschiedliche und dramatische Gesichtsausdrücke du jetzt draufhast.

Fazit

Egal was du so mit deinem Smartphone anstellst, Ihr seid ein perfektes und eingespieltes Team. Dein Tagebuch des Alltäglichen Lebens, das man nicht mehr missen möchte und kann. Egal ob man damit Unfug anstellt, oder Business Mails bearbeitet. Deshalb sollte vor allem die Privatsphäre deines Smartphones ein besonderes Augenmerk bekommen. Sind alle Passwörter sicher? Wir empfehlen von daher, dass du dein Smartphone am besten mit deinen Fingerabdrücken schützen solltest. Denn Wisch- und Zahlenkombinationen sind relativ einfach herauszufinden. Fehlt dir noch ein solches Gerät?

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