Samsung Galaxy S9: Hands On und erster Eindruck

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Intelligent Scan, AR-Emojis und Co. ausprobiert
LESEZEIT CA: 7 MINUTEN

Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart am 16. März habe ich die Ehre, das Samsung Galaxy S9 auf Herz und Nieren zu prüfen. Nun heißt es: Anfassen, Ausprobieren und EntdeckenBisher war dies schließlich nur virtuell wenigen Auserwählten über die AR-Funktionen der Unpacked 2018 App vergönnt. Wie gut funktioniert der Intelligent Scan? Was taugen die neuartigen AR-Emojis? Wie schnell ist das Gerät? Wie klingen die Stereo-Lautsprecher? Und nicht zuletzt: Wie fühlt sich das Galaxy S9 an? Alle Antworten und Bilder gibt es im Galaxy S9 Hands On von mobildiscounter.de.

Galaxy S9 Lieferumfang und Zubehör im Überblick

Äußerlich erinnert die Verpackung nicht nur ein Wenig an das Vorgänger-Modell Samsung Galaxy S8. Mal abgesehen von den technischen Daten auf der Rückseite, konnte ich tatsächlich keine Unterschiede feststellen. Doch wie sieht es in der Verpackung aus?

01_Galaxy_S9_Verpackung

Die Klarsichtfolie entfernt, das Siegel gebrochen und den Inhalt ausgepackt. Wer hätte es gedacht: Auch beim Lieferumfang finden sich Kenner des Galaxy S8 schnell zurecht.

So umfasst der Lieferumfang des Galaxy S9 das folgende Zubehör:

  • Adaptive Fast Charging Adapter
  • USB-Typ-C-Ladekabel
  • USB-Connector zur schnellen Datenübertragung vom alten Smartphone
  • USB-Typ-C zu micro-USB-Adapter
  • AKG-In-Ear-Kopfhörer mit zusätzlichen Aufsätzen
  • SIM-Karten-Nadel
  • Beiblätter, wie Garantiebestimmungen und Kurzanleitung

02_Galaxy_S9_Lieferumfang


Beauty in Black: Das Samsung Galaxy S9 in Bildern

Das Samsung Galaxy S9 ist dem Vorgänger nicht nur beim Zubehör sehr ähnlich, auch äußerlich lassen sich nur minimale Unterschiede feststellen. Warum sollte Samsung das bildschöne Infinity-Design auch nach nur einem Jahr ändern? Schließlich macht der fast randlose 5,8 Zoll Screen im 18,5:9-Format mit abgerundeten Kanten auch 2018 eine sehr gute Figur. Die ersten Unterschiede finde ich dann auf der Rückseite. Der Fingerabdruckscanner liegt nun unter der 12 Megapixel Single-Kamera. Beim Vorgänger war der noch daneben platziert. Außerdem befindet sich nun an der rechten Geräte-Unterseite ein AKG-(Stereo-)Lautsprecher im Gegensatz zum Mono-Speaker des Vorgängers. Ansonsten bleibt in Puncto Design alles beim Alten.


Galaxy S9 Intelligent Scan einrichten in nur 6 Sekunden

Nachdem ich das Gerät erstmalig gestartet habe und mich – wie immer – durch zahlreiche Bestätigungen klicken musste, erwartet mich bereits die erste Neuerung: Die Sperrmethode “Intelligenter Scan”. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Iris-Scanner und Gesichtserkennung: Zuerst scannt das Galaxy S9 deshalb dein Gesicht. Dafür musst du es in 20 bis 50 cm Abstand zum Gerät innerhalb des Kreises platzieren. Nach gut 2,9 Sekunden ist der Spuk vorbei und dein Antlitz virtuell gespeichert. Danach geht es schnurstracks weiter mit dem Iris-Scan: Gleiches Spiel: Platziere deine geöffneten Augen im Kreis und rund 3 Sekunden später ist auch die Iris eingeprägt. Nun nur noch den kombinierten Intelligent Scan aktivieren und schon lässt sich das Gerät mit der Kombination aus Gesichtserkennung und Iris-Sensor entsperren. Auch der Fingerabdruckscanner funktioniert tadellos. Die Einrichtung geht spielend leicht und er arbeitet extrem schnell. So lassen sich bis zu 4 Fingerabdrücke hinzufügen.


Das Entsperren via Intelligent Scan selbst funktioniert über eine Entfernung von rund 20 cm bis 50 cm.

Pro: Egal, ob im Hellen oder bei Dunkelheit, das Galaxy S9 erkennt seinen Benutzer problemlos innerhalb von Sekundenbruchteilen. Allerdings nur, wenn es sich senkrecht vor dir befindet. Blickst du also leicht schräg auf das Display, zum Beispiel, wenn es vor dir auf dem Tisch liegt, passiert gar nix. Auch ein Schal über dem Mund stellt kein Problem dar. In diesem Fall nutzt das Galaxy S9 einfach den Iris-Scanner und ist damit wieder auf der sicheren Seite. 

Contra: Beim “Intelligent Scan” ist es dem Galaxy S9 egal, ob deine Augen offen oder geschlossen sind. Das heißt, dass das Gerät auch “mit” einer abgelenkten oder schlafenden Person entsperrt werden kann, solange es senkrecht vor das gespeicherte Gesicht gehalten wird.

Neue Kamera-Features: AR-Emojis und Super Slow Motion

Die 12 Megapixel Kamera kann nicht nur Fotos machen, sondern verfügt auch über andere coole Features. Während ich mich einem ausführlichen Kamera-Test in den kommenden Tagen widme, sind heute die beiden neuen Features AR-Emoji und Super Slow Motion dran.

AR-Emojis: Du selbst bist der Star

Eine der coolsten Neuerungen sind die AR-Emojis: Dabei handelt es sich um deinen personalisierten 3D Avatar. Das Erstellen funktioniert denkbar einfach. Öffne die Kamera und wähle dafür oben den Reiter “AR-Emojis” aus.

Samsung-Galaxy-S9-AR-Emoji-Erstellung

Als Nächstes schnell ein Selfie schießen und das Geschlecht wählen. Danach präsentiert dir dein Galaxy S9 deinen 3D-Avatar. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das AR-Emoji hat tatsächlich eine Ähnlichkeit mit der realen Person. Körperliches Feintuning vollziehst du dann im nächsten Menü über diverse Individualisierungsmöglichkeiten. Allen voran ein Hautton-Regler, 30 Frisuren und Haarfarben. Außerdem kannst du aus 7 Brillen und 9 Outfits wählen. Vom lässigen Typ mit Jeans und Shirt bis hin zum Anzugträger ist alles dabei. Das alles erinnert mich persönlich stark an das Computerspiel “Die Sims”.

Samsung-Galaxy-S9-AR-Emoji-Sticker

Wenn das AR-Emoji deinem Willen entspricht, kannst du es gleich als “Sticker-Set” in die Tastatur integrieren und so als Meinungsverstärker in allen möglichen Lebenslagen verwenden. Das funktioniert sowohl via WhatsApp, als auch über den Facebook Messenger problemlos. Dein AR-Emoji-Sticker taucht dann als GIF in den Konversationen auf und verleiht denen deine ganz persönliche Note.Samsung-Galaxy-S9-AR-Emoji-Gif


Super-Zeitlupen-Funktion

Die Super-Zeitlupe macht ihrem Namen in der Tat alle Ehre. So kannst du Videos mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde (!) aufnehmen. Sobald du auf den Aufnahmebutton drückst, erkennt das Galaxy S9 automatisch, wo die Action stattfindet und erstellt bis zu 20 Zeitlupen-Sequenzen im Laufe des Videos. Die Gesamtdauer der Videoaufnahme ist hierbei nicht beschränkt. Solange es der Gerätespeicher zulässt, kannst du filmen, bis der Arzt kommt. Jede Zeitlupenaufnahme umfasst hingegen maximal rund 6 Sekunden des gesamten Films. So erhältst du bis zu 20 x 6 Sekunden Super-Slow-Mot-Aufnahmen. Im Editiermodus kannst du dir das Video zurechtschneiden, deine eigene Musik darüber legen und es selbstverständlich teilen. Einzige Auffälligkeit: Das Samsung Galaxy S9 wurde durch die Zeitlupen-Funktion sehr schnell heiß.

Ersteindruck: Sound und Leistung

Bevor irgendwelche Software das Gerät belastet, habe ich es gleich erst einmal dem AnTuTu-Benchmark unterzogen. Zudem habe ich genau hingehört und berichte von meinen Eindrücken im Bezug auf Lautstärke und Sound der neuen Stereo-Lautsprecher.

AnTuTu-Benchmark-Werte überzeugen

Design und Kamera-Features wissen zu überzeugen, doch wie sieht es in Puncto Leistung aus? Ich habe das Samsung Galaxy S9 im AnTuTu Benchmark v7.0.4 an seine Grenzen gebracht und folgendes Ergebnis im Vergleich zu den älteren Geschwistern erhalten:

Galaxy_AnTuTu_Vergleich

Damit ist das neue Galaxy S9 rund 30 Prozent schneller als das Galaxy S8 und sogar 55 Prozent flotter als das Galaxy S7. So überrascht es auch nicht, dass alle Abläufe auf dem Galaxy S9 unglaublich schnell und flüssig von der Hand gehen. Lediglich 14 Sekunden dauert das Hochfahren, Wartezeiten beim Starten von Apps oder dem Browser sind praktisch nicht vorhanden. Auch der Zugriff auf Galerie oder Notizen geht extrem flott von der Hand. Damit zeigt der Exynos 9810 Prozessor eindrucksvoll, was er drauf hat.

Sound: Endlich Stereo

Na endlich! Das neue Samsung Galaxy S9 klingt nun auch wie ein Premium-Gerät. Der erste Eindruck im Vergleich zum Vorgänger: Das Smartphone ist nicht nur lauter, es klingt auch deutlich besser. Der Sound ist voller, satter und klarer. So dröhnen Bässe deutlich hörbar und der Klang kann – selbst für ein Smartphone – mit dem Prädikat “sehr gut” betitelt werden.

Fazit zum Galaxy S9 Hands On: Der Beginn einer großen Liebe

Der erste Eindruck stimmt mich zuversichtlich, dass Samsung mit dem Galaxy S9 an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen kann. Fest steht: Leistung und Design überzeugen auf ganzer Linie. Die AR-Emojis sind eine wirklich spaßige Erweiterung und stehlen den Apple Animojis deutlich die Show. Die neue Super-Zeitlupe ist wahrhaft beeindruckend. Der Intelligent Scan überzeugt mich hingegen noch nicht zu 100 Prozent. Ich bin gespannt, wie sich das Gerät nun im Alltag schlägt und werde zeitnah meine Eindrücke im Galaxy S9 Test schildern. 

Zu 100 Prozent überzeugen können dagegen die Angebote von mobildiscounter.de zum Galaxy S9+ und Galaxy S9 mit Vertrag. Im Online-Shop bekommst du nicht nur das Gerät eher als alle Anderen, sondern auch noch tolle Geschenke dazu. Wähle aus einem Bluetooth-Lautsprecher, einem Wireless Charger oder einer microSD-Karte. Als wäre das nicht genug, kannst du dein altes Smartphone für bis zu 450 Euro in Zahlung geben. Schnell sein lohnt sich!

Welche Features soll ich für dich unbedingt ausprobieren? Sag es mir in den Kommentaren. 

 

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