iOS 13 – Der nächste große Sprung für das iPhone

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Wir verraten dir alle Features des kommenden Upgrades auf der WWDC 2019
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Geben wir es zu: Wir alle lieben Upgrades: Denn mit einer neuen Betriebssystem-Version bekommen wir neue Features, Fehler werden ausgemerzt, Bestehendes wird verbessert (ja, nicht immer) und mit jedem Mal fühlt sich unser Smartphone wieder etwas neuer an. Apple versteht sich ziemlich gut darauf, mit seinen iOS Upgrades ein neuartiges Benutzererlebnis zu liefern. Deshalb wird das kommende iOS 13 dafür ein Paradebeispiel sein. Und lange ist es nicht mehr, bis der Konzern aus Cupertino die neue Version für iPhone XR oder iPhone XS der Öffentlichkeit vorstellen wird. Wir zeigen dir, was bisher bekannt ist.


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Neuer Homescreen und Dark Mode

Die größte Neuerung dürfte zweifellos ein neu gestalteter Home-Screen sein. Dieser ist (bis auf wenige Details) seit der Einführung des ersten iPhones 2007 unverändert. Doch Zeiten und Ansprüche ändern sich, dem trägt Apple nun Rechnung und wird diesen nun anpassen, und wahrscheinlich flexibler gestalten. Auch der Bereich der Widgets soll aufgeräumt werden und Widgets sollen mehr Funktionen erhalten. Es ist allerdings offen, ob wir Widgets erhalten, wie es Android seit jeher bietet. Allerdings würde Apple damit endlich ein lange gefordertes Feature ermöglichen. Das ReDesign des Home-Menüs war ursprünglich schon für iOS 12 geplant, wurde dann aber zurückgestellt, da die Entwickler sich mehr auf Performance-Optimierungen konzentrieren wollten.

Der lang ersehnte Dark Mode, der inzwischen auf dem Mac Einzug hielt, soll nun endlich auch auf iPhone und iPad kommen. Damit werden deine Augen geschont, bei OLED-Displays, wie dem des iPhone X oder Xs der Akku zusätzlich geschont und obendrein sieht es echt chic aus. 😎 Der bisherige, simulierte Dark Mode ist leider alles andere als hilfreich und eher als Hilfe für Menschen mit eingeschränkter Sicht geeignet. Doch diese Zeiten sind nun vorbei: Dark Mode für alle!

Viele Konzepte schwirren bereits durchs Netz. Das des Designers Jacob Rendina ist bisher am überzeugendsten und beeindruckendsten:

Quelle: Jacob Rendina via YouTube)


iPhones und iPads als echte Konkurrenz zum PC

Apple nennt iPads einen “echten Ersatz für PCs”. Das mag für einen Großteil der Normalnutzer auch zutreffen. Doch Power-User und “professionelle” Anwender können darüber nur die Nase rümpfen. Denn die Tablets und Phones sind kein Ersatz, sie lassen sich ja nicht mal bedienen wie ein PC. Einige verlässliche Insider sprechen aber nun von einer geplanten Unterstützung für USB- und Bluetooth-Mäuse für das iPad. Damit würde das beliebte Tablet sich endlich mehr wie ein Laptop oder Desktop bedienen lassen. Bluetooth-Tastaturen lassen sich ja seit jeher ankoppeln, nur eben keine Mäuse. Doch nun soll Apple sein Versprechen endlich wahrmachen. Das heißt für dich: Produktiver sein mit deinem iDevice.

Darüber hinaus soll die Dateien-App weiter ausgebaut werden, um sich mehr wie der Finder bzw. Datei Explorer auf Windows anfühlen und bedienen zu lassen. Auch das wäre eine willkommene Funktion, denn die bisherige Dateien-App fühlt sich befremdlich und wenig nützlich an. Damit können Apples mobile Geräte wirklich zur Konkurrenz für klassische PCs werden.

Ein weiteres Konzept, wie man die Apple Mouse mit dem iPad verbinden könnte. (Quelle: Guilherme Martins Schasiepen)


Mehr Speed für dein Benutzererlebnis

Mehrere Insider sprechen von einem flüssigeren Erlebnis der Benutzeroberfläche. Das soll allerdings nicht mit einer echten Leistungsoptimierung, wie damals bei iOS 12 gehen. Apples Entwickler werden stattdessen sämtliche Animationen, wie Übergänge von einer App zur nächsten, Ladeanimationen etc. beschleunigen bzw. entschlacken. Wir reden hier zeitlich zwar von Millisekunden, dennoch machen Verkürzungen unterbewusst viel aus. Denn unsere Wahrnehmung hat sich verändert und wir stören uns inzwischen an jeder kleinsten Wartephase. Von da an heißt es App starten und los gehts… und nicht: “Bitte warten” 🕒😀

Apps für iOS 13 und macOS

Apple nähert beide Systeme mehr aneinander an. “Projekt Marzipan” heißt das ganze und nein, das hat nichts mit Android zu tun, auch wenn es so lecker klingt 🍰. Es soll Entwicklern ermöglichen, Apps nur einmal zu entwickeln und dann auf iPhone, iPad und Mac gleichzeitig anbieten zu können – ohne weitere Anpassungen. Dass das funktioniert, bewies Apple mit den Apps für Aktien, Apple Home und Audio Memos. Dies sind eigentlich iPad Apps – doch sie laufen problemlos auf dem Mac. Nun sollen weitere Apps folgen und das ganze dann spätestens 2020 so richtig losgehen. Damit geht Apple den Weg von Microsoft, die ebenfalls eine Anwendung für mehrere Windows-Plattformen anbieten. Wir sind jedenfalls gespannt!

Seit 2018 können Mac-Besitzer bereits einige iPad-Apps auf dem Mac nutzen. (Quelle: Apple)


Weitere Neuerungen in iOS 13, auch für Apple Watch

Zudem sieht Apple weitere Verbesserungen und Neuerungen im kommenden OS vor: Apps, wie Apple Books und Podcasts sollen weiter ausgebaut werden. Die Gesundheitsfunktion für die Bildschirmzeit, mit dem ihr eure Zeit vor dem Smartphone und die eurer Kinder besser kontrollieren und ggf. steuern könnt, soll weiter ausgebaut werden. Wenn wir schon beim Thema Gesundheit sind: Auch das Schlaf-Tracking soll komplexer werden. Dabei wird sicher die Apple Watch helfen. Die soll übrigens endlich ihren eigenen App Store erhalten damit ihr nicht immer auf euer iPhone zurückgreifen müsst, um von dort Apps für eure Smartwatch zu installieren.

iTunes wird zerschlagen

Alle Zeichen deuten auf das Ende von iTunes hin. Die Software, die im Jahr 2001 den Musikmarkt veränderte, soll von der Bildfläche verschwinden. Apple wird die Anbindung an die einstige Medienzentrale des Mac immer weiter abkoppeln. Viele Quellen sprechen von einer Aufteilung von iTunes in separate Apps auf dem Mac und dem iPhone/iPad: Apple Music, Apple Podcasts, Apple TV & Apple Bücher. Schon beim Entfernen des iOS App Stores aus iTunes im Jahr 2017 deutete vieles darauf hin, dass das Ende von iTunes kommen wird. Fraglich bleibt dann der Verbleib der Funktion, die das Übertragen von Musik und Daten übernimmt. Aber sicher wird es auch dafür eine eigene App geben oder iTunes verbleibt dann in dieser letzten Instanz als kleines Tool zum Übertragen von Medien auf das iPhone.

iTunes könnte in seine verbliebenen Bestandteile aufgelöst werden und zu separaten Apps werden. (Quelle: 9to5Mac)


Vorbereitung auf das iPhone 11

Natürlich fokussiert sich jede neue Version von iOS auf die jeweils kommende iPhone Generation. In diesem Fall das iPhone 11 oder auch iPhone XI und dessen kleine und große “Brüder“. Oftmals entdecken findige Entwickler schon im Quellcode der Software erste Hinweise auf die kommende Generation. Bei iOS 11 entdeckte man damals schnell anhand einer Grafik die neuartige Silhouette des iPhone X. Da die Software Entwicklern offiziell noch nicht zur Verfügung steht, gibt es auch noch keine Möglichkeit, rein zu schnuppern. Das wird sich aber Anfang Juni ändern.


Könnte so die neue Generation des iPhone 11 aussehen? (Quelle: ConceptsiPhone via YouTube)


iOS 13 Vorstellung zur WWDC 2019

Apple stellt Software-Neuheiten rund um seine Betriebssysteme iOS, watchOS, macOS, etc. immer zu seiner Worldwide Developers Conference (WWDC) vor. Manchmal auch neue Hardware, wie iPads oder MacBooks. Dabei gibt der Konzern einen Ausblick auf die kommenden Neuheiten und stellt im Anschluss dann exklusiv für Entwickler erste Beta-Versionen (unfertige Testversionen) seiner neuen Betriebssysteme zur Verfügung. Etwas später folgt dann die Public Beta Phase, bei der sich jeder Apple-Nutzer kostenfrei registrieren und die neue Software vorab testen kann. Dieses Jahr ist es der 3. Juni 2019, an dem Apple einlädt und seine Updates vorstellt. Wir werden dich auf dem Laufenden halten, was es Neues gibt.

Am 03.06.2019 erfahren wir alles über iOS 13 (Quelle: Apple)


iOS 13 Kompatibilität

Wird mein iPhone überhaupt das Update bekommen? Apple ist ja bekanntlich sehr verlässlich, wenn es um Updates für ältere Geräte geht. Vor kurzem wurden sie für ihre vorbildliche Update-Politik von der Stiftung Warentest als Testsieger ausgezeichnet. Doch wie sieht es mit iOS 13 aus? Hierzu sind die Angaben widersprüchlich. Denn einige Quellen sprechen davon, dass nicht einmal mehr das iPhone 6s oder das iPad mini 4 unterstützt werden. Damit fallen auch iPhone 5s und iPhone 6 weg. Obwohl beide das letzte Update noch erhielten. Dieser Schnitt wäre doch zu krass, aber nicht unmöglich. Wir halten das allerdings für unrealistisch und prophezeien das Update für folgende iPhones:

Folgende iPads werden höchstwahrscheinlich iOS 13 unterstützen:

  • iPad mini 4 und neuer
  • iPad 2017 und neuer
  • iPad Pro (alle Generationen)

Beim iPod Touch wird höchstwahrscheinlich nur der der 6. Generation iOS 13 unterstützen.

Jetzt zählt deine Meinung. Schreibe mir einen Kommentar und teil mir mit, auf welche Features du dich meisten freust und was du von der Auflösung von iTunes hältst.

 

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