Gerichtsurteil: Internet-Flat-Geschwindigkeit darf nicht gedrosselt werden

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Internet-Flat-GeschwindigkeitDu achtest penibel darauf, dein schnelles Datenkontingent einzuhalten? Das Ende der zügigen Datenübertragung kommt bei dir viel eher als das Ende des Monats?

Wie ätzend! Da hat man schon eine „unbegrenzte“ Internet-Flat und trotzdem legt der Mobilfunkanbieter eine Begrenzung ein.

Das soll jetzt aber vorbei sein. Das Potsdamer Landesgericht hat im vergangenen Monat gerichtet. Wenn ein Mobilfunkunternehmen wortwörtlich ein „unbegrenztes Datenvolumen“ anbietet, darf die Geschwindigkeit nach überschreiten eines selbst festgelegten Limits nicht mehr drastisch gesenkt werden. Mit einer Datendrosselung ist es vielen Kunden nicht mehr möglich, auf Nachrichten- und Music-Streams zuzugreifen oder ihre sozialen Online-Netzwerke zu pflegen. Diese Reduktion macht die angepriesene Flat faktisch wertlos.

Geklagt hat der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbv) gegen E-Plus und war der Meinung, dass diese Drosselung nicht zulässig sein kann. Das Gericht gab ihm Recht, da diese Regelung den Kunden benachteilige und die Hauptleistungspflicht missachte.

Nachzulesen ist das Urteil des LG Potsdam vom 14.01.2016 unter dem Aktenzeichen Az. 2 O 148/14.

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