Fit für den Sommer – Lauf-Apps im Vergleich

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Lauf-Apps gibt es unglaublich viele. Doch welche ist die richtige für dich? Arbeitest du auch noch an deiner Bikini/Badehose-Figur für das Jahr 2008? Falls ja oder wenn du dich – wie wir – auf die nächste Team Challenge vorbereiten musst oder einfach nur gern laufen gehst, haben wir für dich eine Übersicht verschiedener Jogging-Apps zusammengestellt.

Hersteller-FitnessappsHersteller-Apps

runtastic-appRuntastic

runkeeper-appRunkeeper

endomondo-appEndomondo

zombie-run-appZombie, Run

 

You never walk alone – Lauf-Apps liegen voll im Trend

Heutzutage wird weit mehr Wert auf eine gesunde Lebensweise als auf die dicke Limousine gelegt. Der trainierte Körper ist schließlich das Statussymbol schlechthin. Ein Zeichen von Disziplin und Ehrgeiz. Eine ausgewogene Ernährung und viel Sport sollen es sein. Aber die Motivation ist bekanntlich ein träger Komplize. Viel mehr Spaß macht es, wenn man seine Erfolge mit anderen Teilen kann und Hilfe bei der Überwindung des eigenen Schweinehundes erhält. Genau aus diesem Grund gibt es Fitness-Apps. Anstatt viel Geld in einen Personal Trainer investieren zu müssen, wird dein Smartphone zum neuen Begleiter beim Sport. Prinzipiell sind hierbei viele Lauf-Apps ähnlich aufgebaut: Nachdem du das GPS eingeschaltet und die gewünschte App gestartet hast, verrichtet diese Ihren Dienst vollautomatisch. Somit wird auch dein Smartphone zum idealen Trainingspartner! Doch wie immer ist App nicht gleich App…

Hersteller-Software: Gesundheits-Apps machen dein Smartphone zum Trainer

Auf den ersten Blick gibt es natürlich die bereits vorinstallierten Vertreter der verschiedenen Betriebssysteme. Dabei handelt es sich bei Samsung Smartphones um S Health, während das Apple iPhone auf die App Health setzt. Sony Smartphones nutzen dafür Lifelog. Die Hersteller haben längst entdeckt, dass Lauf-Apps gerade voll im Trend liegen. Diese Applikationen funktionieren für sich gesehen gut und sind natürlich mit der zugehörigen Hardware wie Apple Watch oder Samsungs S-Gear kombinierbar. Sie bilden jedoch häufig nur das Grundgerüst für einen echten Fitness-Tracker, da oftmals noch zusätzliche Downloads, wie ein Schrittzähler (bei Apple) notwendig sind.

Apple Health

Apple Health

Sony Lifelog

Sony Lifelog

Hersteller-Fitnessapps

Samsung S-Health

Gesunde Alternativen: Der große Fitness-App-Test

Dafür gibt es zahlreiche Alternativen. Zu den beliebtesten Vertretern gehören Runtastic und Runkeeper. Besonders interessante Konzepte verfolgen zudem Apps wie Endomondo oder Zombies, Run. Doch welche App ist genau die richtige für dich? Das Mobildiscounter.de-Team hat die Krümel vom Shirt geschüttelt, sich aus den Bürostühlen der Kreativ-Zentrale erhoben, die Schnürsenkel geschnürt und ist einfach mal los gelaufen…

Runtastic – der fitte Branchenprimus

Die sehr beliebte App Runtastic bietet dir das Rundum-Sorglos-Paket. Sie zeichnet deine sportlichen Aktivitäten mittels GPS-Messung sehr genau auf. Somit weißt du nach der Trainingseinheit, wann du wohin und wie schnell gelaufen bist.

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Welche Funktionen bietet Runtastic?

Bei Runtastic stehen dir auch in der Gratis-Version derzeit mehr als 60 verschiedene Sportarten zum „tracken“ zur Verfügung. Egal, ob du Tanzen oder Kitesurfen möchtest, Runtastic wird hier zum perfekten Begleiter für deine unterschiedlichen Aktivitäten. Durch das Runtastic-Netzwerk kannst du dich schnell und einfach mit deinen Freunden verbinden und dich während der Läufe sogar von Ihnen per Kurznachricht anfeuern lassen. Dieser Floh wird dir während der gerade laufenden Aktivität direkt per Sprachnachricht ins Ohr gesetzt und besiegt jeden inneren Schweinehund! Natürlich kannst du deine Läufe auch mit Freunden oder verschiedene Social-Media-Kanäle teilen. In der Rubrik „Verlauf“ erhältst du außerdem einen Überblick über deine bisherigen Aktivitäten und kannst selbige herausfordern. Du gewinnst also so oder so: Entweder dein neues, fitteres Ich oder dein früheres Alter Ego, an dessen Form du Schritt für Schritt wieder herankommst. In den bereitgestellten Statistiken von Runtastic kannst du deine Läufe genau analysieren.

Keine Registrierung notwendig, jedoch viel Werbung

Besonders gut gefallen hat uns, dass keine Registrierung notwendig ist, um Runtastic zu starten – heutzutage eine echte Seltenheit. So können auch begeisterte Läufer ohne Interesse an einem Runtastic-Account die App nutzen. Allerdings sei gesagt, dass die gratis Runtastic Lite Version natürlich auch ihre Einschränkungen hat: So nervt häufige Werbung genauso, wie die Einschränkung vieler Trainingsmöglichkeiten (Trainingspläne oder Story Runs). Kostenlos möglich ist hingegen die Erstellung eines eigenen Workouts mitsamt Intervall-Training. Die deutsche Sprachausgabe arbeitet sehr gut. Die Anzeige lässt sich umfassend individualisieren, sodass du dir z.B. auch deinen Flüssigkeitsbedarf und die bisher verbrauchten Kalorien anzeigen lassen kannst. So kannst du genau nachvollziehen, wie lang du noch laufen musst, um den letzten Cheeseburger wieder von den Rippen zu prügeln. Natürlich kannst du auch einen externen Musik-Player integrieren, wenn du Beats zum Schwitzen brauchst.

Was kostet Runtastic?

Die Lite Version ist sowohl für iOS, als auch Android gratis. Solltest du jedoch den gesamten Umfang von Runtastic in der Premium-Version genießen wollen, so kostet die Mitgliedschaft stolze 59,99 € im Jahres-Abonnement. Dafür erhältst du jedoch auch einen umfangreichen Personal-Coach mit Trainingsplänen und weiteren Features, wie Story Runs, Intervalltrainings und individuellen Workouts.

Für wen ist Runtastic geeignet?

Runtastic ist wirklich für jeden, der schnell und einfach seine sportlichen Aktivitäten aufzeichnen will, geeignet. Dies gilt sowohl für Einsteiger, als auch für fortgeschrittene Sportler. Perfekt also, um die eigenen Läufe möglichst genau zu dokumentieren und mit Freunden vergleichen zu können.

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Runkeeper – Die beliebte Alternative zu Runtastic

Mit der App Runkeeper erhältst du eine App, welche auf den ersten Blick ähnlich aufgebaut ist wie Runtastic. Allerdings gibt es einige Unterschiede zur Konkurrenz.

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Welche Funktionen bietet Runkeeper?

Runkeeper zeichnet deine Aktivitäten ebenfalls dank GPS-Signal auf. Du kannst bereits in der Gratis-Version eigene, komplett individuelle Workouts erstellen. Kritikpunkt: Einloggen ist Pflicht. Du benötigst zwingend einen Runkeeper Account. Dessen Einrichtung erfolgt jedoch kostenlos via E-Mail oder Facebook. Runkeeper verfügt ebenfalls über eine deutsche Sprachausgabe. Die App ermöglicht die Aufzeichnung deiner sportlichen Erfolge für 13 verschiedene Sportarten und bietet somit bei weitem nicht den Umfang, welchen Runtastic vorlegen kann. Besonderheit hier: Es gibt sowohl einen GPS-Modus, als auch einen Stoppuhr Modus. Außerdem kannst du an wechselnden Runkeeper-Challenges teilnehmen und dir selbst verschiedenste Ziele setzen. Letzteres ist jedoch bei Runtastic auch möglich. Auch ein Nachtmodus lässt sich einstellen und dunkelt ganz automatisch das Display ab. Musik lässt sich zudem problemlos einbinden. Das GPS arbeitet leider nicht so akkurat wie bei der Konkurrenz von Runtastic. So hatte Runkeeper des Öfteren beim Drehen einer Runde um den Block Probleme, den Ort des Geschehens ordnungsgemäß zu tracken.

Was kostet Runkeeper?

Auch Runkeeper bietet eine kostenfreie Version. Personalisierte Trainingspläne bekommst du für 7,25 € monatlich oder 29,01 € im Jahres-Abonnement. Sehr schön hierbei ist, dass die Pläne wöchentlich aktualisiert werden, je nachdem, ob du deine Ziele auch erreicht hast. Die App lernt also mit und passt sich deinen Fähigkeiten an. Außerdem erhältst du auch Erinnerungen und einen Wetterbericht für die nächste Joggingrunde. Eine „GO-Membership“ kostet 9,99 Euro monatlich oder 39,99 Euro im Jahr. Diese bietet dir dann das volle, uneingeschränkte Programm.

Für wen ist Runkeeper geeignet?

Runkeeper ist genau die richtige App für all diejenigen, die mit Runtastic nichts anfangen können und keinen Wert auf die gewaltige Anzahl an verfügbaren Sportarten legen. Die App bietet viele ähnliche Funktionen bei einem geringeren Aktivitätsumfang, jedoch deutlich schlichter verpackt. Vor allem das übersichtliche, intuitive Bedienkonzept weiß daher zu gefallen. Auch die günstigere Premium-Version weiß zu überzeugen. Das GPS-Signal ist leider nicht so stabil, wie bei Runtastic.

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Endomondo – Fitness-Vergleich mit anderen Läufern für maximale Motivation

Auch Endomondo bietet dir die Aufzeichnung deiner sportlichen Aktivitäten via GPS-Signal. Commitments und Herausforderungen sorgen für zusätzliche Motivation beim Workout.

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Welche Funktionen bietet Endomondo?

Auch hier wird vor der ersten Inbetriebnahme das Einloggen zur Pflichtübung. Ist diese erste Hürde erst einmal genommen, so erwarten dich bei Endomondo zahlreiche Aktivitäten, welche getrackt werden möchten. Mit 58 möglichen Sportarten gibt es mehr als genug Möglichkeiten ein paar Pfunde purzeln zu lassen. Dabei werden z.B. alleine was das gute alte „Gehen“ betrifft, gleich mehrere Varianten unterschieden – Gehen, Gehen (Fitness Walking), Gehen (Laufband) stehen hier zur Verfügung. Für Abwechslung ist also gesorgt.

Wie bei Runtastic lassen sich auch bei Endomondo die Parameter komplett individualisieren und das bereits in der Gratis-Variante. Der Umfang der einstellbaren Parameter ist gigantisch.  Das Beste daran: Bei Endomondo kannst du sogar mit der Gratis-Version eigene Trainingspläne erstellen. Dabei wirst du vorher nach aktueller Kondition gefragt. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist hier also förderlich. Die Trainingspläne helfen dir dann dabei dein Langzeitziel zu erreichen. Top! Das bietet sonst keine der getesteten Apps.

Endomondo versteht sich zudem als soziales Netzwerk für Sportler. Du kannst Freunde einladen, Motivationsbotschaften schicken und deine eigenen Aktivitäten mit denen der Konkurrenz Gleichgesinnten vergleichen. Das steigert die Motivation ungemein und macht viel Spaß. Auch die Commitments, eigene Verpflichtungen sozusagen, sind dabei sehr hilfreich. Die Sprachausgabe der Gratis-Version erinnert jedoch an ein Navigationssystem von 1995 – da drückt sich die Konkurrenz bereits etwas moderner aus. Ihren Zweck erfüllt sie jedoch allemal.

Was kostet Endomondo?

Endomondo gibt es sowohl in der Gratis-Version, als auch als kostenpflichtige App. Hierbei gibt es zahlreiche Pakete von Endomondo Plus für einmalig 4,99 € bis hin zu Endomondo Premium für monatlich 5,99 € bzw. 29,99 € jährlich. Preis-Leistungsverhältnis ist hier top, da die App vor allem in der Premiumversion zu einer echten Personal-Trainer-Alternative wird (inklusive sind zum Beispiel Trainingspläne, Werbefreiheit und eine Statistik-Analyse). Zudem können auch verschiedene Sprachausgaben erworben werden.

Für wen ist Endomondo geeignet?

Endomondo ist die perfekte App für alle, die den Wettbewerb lieben. Keine andere App verbindet Workout mit Wettkampf so geschickt und spaßig wie Endomondo. Der Funktionsumfang überzeugt bereits in der Gratis-Variante und macht die App zu einem echten Tipp für alle sportbegeisterten Sparfüchse, denen Runkeeper (Gratis) zu wenig und Runtastic zu überladen, ist.

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Hunger auf Gehirn Kalorien – Zombies, Run ist die etwas andere Fitness-App

Einen ganz anderen Ansatz als die Konkurrenz verfolgt die App Zombies, Run. Dennoch oder gerade deshalb soll auch diese hier Erwähnung finden, da auch sie das mobildiscounter.de-Team fit gefürchtet hat, um die Dresdner Rewe-Teamchallenge zu überstehen.

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Welche Funktionen bietet die Zombies, Run?

Die sehr große Lauf-App (über 200 MB) sieht sich selbst als „ultra-immersives Lauf- und Audio-Abenteuer“. Damit trifft sie genau den Nagel auf den Zombiekopf. In mehr als 200 Storymissionen über mittlerweile 5 Staffeln, wirst du zu „Runner 5“. Dabei wechseln sich auf Wunsch Mission und Musik ab. Die Story kann als eine Hommage an bekannte Endzeit-Szenarien, wie The Walking Dead, World War Z oder andere Apokalypse-Klassiker a la Dawn of The Dead oder Danny Boyle’s 28 Days Later gesehen werden.

Du als Läufer stürzt dich in die Rolle des Runner 5 und versuchst andere Überlebende zu unterstützen und außerdem das Rätsel um den Ausbruch der Pandemie bzw. die Suche nach einem Gegenmittel abzuschließen. Das klingt nicht nur spannend – das ist es auch, da du stets direkt angesprochen und angewiesen wirst. So ist den Machern Six to Start eine unglaublich spannende Story gelungen. Die sehr gute Vertonung, sowie die dadurch geschaffene dichte Atmosphäre, machen jeden Lauf zu einem echten Abenteuer.

Sammelobjekte: Welcome to Abel Township – Base-Building mal anders

Unterwegs erhältst du Sammelobjekte. Mit eben diesen lässt sich dann in einer Art Minispiel dein „Abel Township“ wie bei einem Aufbaustrategiespiel erweitern und ausbauen. Aber Achtung: Zufallsgeneriert wirst du von Zombies verfolgt, welche als Grundlage für das darin versteckte Intervalltraining dienen. Schaffst du es nicht deine Laufgeschwindigkeit um einen vorher festgelegte Prozentsatz zu erhöhen, verlierst du sämtliche bisher gesammelte Objekte.

Nach dem Abschluss einer Mission, gibt es auch noch den Radiosender „Radio Abel“, welcher mit Geschichten und Überlebenstipps zur Apokalypse zwischen den eigenen Songs unterhält. Außerdem bietet die App einen Airdrop-Modus. Dabei musst du zu einem bestimmten Punkt, welchen du dir vorher selbst vorgeben kannst, laufen.

Statistiken und Einstellungsmöglichkeiten sind rudimentär vorhanden – jedoch will Zombies, Run auch gar keine Alternative zu den virtuellen Fitness-Trainern á la Runtastic, Runkeeper oder Endomondo sein. Zudem ist die App leider nur in englischer Sprache verfügbar.

Was kostet Zombies, Run?

Es gibt verschiedenste Pakete von gratis bis zu 19,99 € jährlich. Hierbei können auch einzelne Staffeln oder Aufgabenpakete gekauft werden. In der Gratis-Version erhältst du die komplette erste Staffel, sowie die Möglichkeit, wöchentlich eine weitere Mission freizuschalten. Wer also auch langfristig in die Welt in und um Abel eintauchen möchte, muss früher oder später zur Pro-Version greifen.

Für wen ist Zombies, Run geeignet?

Die App ist für dich geeignet, wenn dir normales Lauftraining auf Dauer zu langweilig geworden ist, du der englischen Sprache mächtig bist und du zudem ein Freund von Hörbüchern bist. Die App ist jedoch nur etwas für Horror-Fans. Sollte diese Typ-Beschreibung jedoch auf dich zutreffen, dann ist Zombies, Run ein echter Geheimtipp im Dschungel der zahlreichen Lauf-Apps. Ihren besonderen Charme entfaltet die App natürlich erst bei einem Lauf durch die Natur und weniger beim Training auf dem Laufband.

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Das perfekte Trainingsgerät – also Top-Smartphone ;) – erhältst du wie gewohnt günstig im mobildiscounter.de Online-Handyshop. Schau doch gleich mal vorbei!

Günstige Handys in Hülle und Fülle!

 

Ich bin gespannt auf deine Meinung. Auf welche Fitness-App möchtest du denn nicht mehr verzichten? Hast du schon tolle Ergebnisse mithilfe einer dieser Apps erreichen können?

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