Apple iPhone X im Hands-On-Test

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So gut ist das Jubiläums-iPhone und das sind die neuen Features
LESEZEIT CA: 9 MINUTEN

Kein anderes Smartphone hat solch große Wellen geschlagen, wie das neue Apple iPhone X. Der eigentlichen Präsentation am 12. September im Steve Jobs Theater in Los Angeles gingen zahlreiche Leaks voraus. Meldungen, welche wir oftmals bestätigen konnten, jedoch auch einige “Enten”, wie die neue iPhone-X-Farbe “Copper Gold”. Nun ist es endlich offiziell erschienen, sodass wir den heiligen Gral zum ersten Mal in die Hand nehmen durften.

Apple_iPhone_X_Hands_On

Das Objekt der Begierde kommt in der typischen Apple-Verpackung.


Ausgepackt: Das iPhone-X-Zubehör im Lieferumfang

Fangen wir mit den Basics an. Was bekommst du für dein Geld? Im Lieferumfang enthalten ist, neben dem iPhone X selbst, folgendes Zubehör:

  • EarPods (kabelgebundene Kopfhörer) mit Lightning Connector
  • Lightning auf 3,5‑mm-Kopfhörer­anschluss Klinkenstecker-Adapter
  • Lightning auf USB Kabel für Datenübertragungen und zum Aufladen des Akkus
  • USB Power Adapter (Netzteil)
  • Dokumentation (Quickstartanleitung + Verbraucherhinweise + Garantienachweis)
  • Apple Aufkleber
  • SIM-Karten-Nadel

Hierbei handelt es sich um das typische Apple-Zubehör ohne Überraschungen, wie wir es auch bereits beim iPhone 8 (Plus) fanden. Ein klein wenig Meckern muss aber sein: Schade ist, dass Apple einem Gerät, welches schnelles und kabelloses Laden unterstützt, kein passendes Schnelllade-Netzteil beilegt.

Apple_iPhone_X_Lieferumfang

Der Lieferumfang ist überschaubar.


Erstkontakt: So sieht es aus und so fühlt es sich an

Nach dem Öffnen der unscheinbaren Verpackung zeigt sich das iPhone X in seiner ganzen Pracht. Viel Display, wenig Rand und eine komplett schwarze Front. Das Jubiläums-iPhone kommt mit Maßen von 143,6 x 70,9 x 7,7 mm daher und ist damit, trotz gigantischem 5,8 Zoll Display, deutlich kompakter als das iPhone 8 Plus. Letzteres verfügt über einen 5,5 Zoll Screen. So kommt es auf Abmessungen von 158,4 x 78.1 x 7.5 mm. Im Vergleich ist das Apple iPhone X also nicht nur rund 13 mm kürzer, sondern auch 7,2 mm schmaler. Das merkt man natürlich bei der Haptik: Das 10. iPhone liegt besser in einer Hand, wirkt weniger klobig und ist zudem 28 Gramm leichter. Lediglich bei der Gerätedicke liegen beide Geräte nahezu auf einem Level – hier beträgt der Unterschied 0,2 mm. Unschön ist allerdings der Kamera-Buckel von etwa 2 mm. Dadurch wackelt das iPhone, wenn es auf einer geraden Oberfläche liegt bei der Bedienung hin und her. In der Praxis kommt das natürlich nicht allzu oft vor.


Grandiose Verarbeitung trifft auf Stabilität

Die Kanten sind – Apple-typisch – sauber verarbeitet. Bei unserem space-grauen Testgerät sind auch die Antennenstreifen nahezu unsichtbar an den Geräteseiten. Es ist kein Spalt beim Übergang vom Glas zum neuen Edelstahlrahmen zu erfühlen. Dieser ersetzt im Übrigen den Aluminiumrahmen, welcher noch im iPhone 7 Verwendung fand und soll für mehr Stabilität sorgen. Allerdings empfehlen wir bei einem Preis ab 1.149 Euro auch einen Gedanken an eine Schutzhülle für den Fall der Fälle…

Ist das iPhone X wasserfest?

Apple_iPhone_X_wasserfest

Das iPhone X ist wasserdicht. Quelle: Apple

Apropos “Fall der Fälle”: Wie bereits das iPhone 8 (Plus), ist auch das neue Modell nach IP67-Zertifizierung wasserfest und staubdicht. Die Zahlen stehen hierbei für den Schutzumfang. Die erste Ziffer „6“ bedeutet, dass das iPhone vollkommen gegen das Eindringen von Schmutz und Staub geschützt ist. Die „7“ bedeutet, dass du das Apple iPhone X bis zu 30 Minuten vollständig bis zu einer Tiefe von 1 Meter in klares Wasser untertauchen kannst. Achtung: Das gilt nicht für Salzwasser oder Chlor, da hierbei das Gerät irreparabel beschädigt werden kann. Wem das iPhone jedoch mal in die Toilette oder das klassische Wasserglas fällt, der darf unbesorgt sein.

Fingerabdrücke sind beim iPhone X kein Problem

Zurück zum Thema Design und Haptik: Sowohl vorn, als auch auf der Rückseite verwendet Apple, wie beim iPhone 8 (Plus) eine ölabweisende Schutzschicht. Dies beugt unschönen Fingerabdrücken vor. Bei unserem Testgerät waren diese trotzdem (in geringem Umfang) zu sehen. Jedoch nicht im Ausmaß, wie es beispielsweise auf dem Galaxy S8 oder dem Sony Xperia XZ Premium der Fall ist.

OLED statt IPS-LCD – so gut ist das neue Display

Beim iPhone X wagt Apple den Umstieg auf die OLED-Technologie von Zulieferer Samsung. Kaum ist das Gerät zum ersten Mal gestartet, zeigt das neue 5,8-Zoll große OLED-True-Tone-Display seine Vorteile. Die Farben sind kräftiger als beim IPS-LCD-Bildschirm, die Kontraste und Schwarzwerte zudem absolut fantastisch. Auch die Bildschärfe ist mit 458 ppi vollkommen ausreichend für die Super-Retina-Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixeln. 4K-Inhalte kann das iPhone X allerdings nicht darstellen – jedoch aufnehmen – dazu aber später mehr.

Die Farben sind hier jedoch nicht so grell wie bei Samsungs AMOLED-Displays, sondern nach wie vor sehr realitätsnah. Deshalb fällt der Unterschied zu den IPS-Screens der übrigen iPhones nicht so gewaltig aus. Allerdings ist Schwarz endlich wirklich schwarz und nicht aufgrund der Hintergrundbeleuchtung bei LCD-Bildschirmen “Space Grau”. Das Apple iPhone X bietet aus jedem Winkel ein gut sichtbares Bild. Die Features True-Tone und Nightshift sorgen dafür, dass sich der Bildschirm je nach Umgebungslicht automatisch an selbiges anpasst. Auf Wunsch können die natürlich auch deaktiviert werden.

Neuerungen im Überblick: Die “Notch” und das 19,5:9-Format

Vor allem die “Notch” – also die Fläche am oberen Displayrand für Sensoren der True-Depth-Frontkamera machte vorab viele Schlagzeilen. Apple unterteilt den Bildrand in der Mitte. Das Ganze ist jedoch weit weniger störend als vorher vermutet. Bei Videos und in Apps fällt der kleine fehlende Rand nicht ins Gewicht. Selten spielt sich der entscheidende Bildinhalt in der Mitte des äußersten Rands ab. Dafür ist es umso erfreulicher, dass das Display wirklich bis zum unteren Geräterand geht. Das sieht einfach klasse aus.

Sehr störend ist hingegen die fehlende Anpassung zahlreicher Apps an das neue Bildformat. Während beispielsweise Super Mario Run oder Instagram bereits den kompletten Bildschirm auszufüllen vermögen, laufen viele Apps, wie Youtube, noch im 16:9-Format. So sind im Querformat dicke, schwarze Ränder links und rechts die Folge. So wird das gigantische Display nur unzureichend ausgenutzt. Allerdings darfst du sicher sein, dass auch App-Entwickler den Trend um 18:9- bzw. 19,5:9-Displays nicht komplett verschlafen werden. Schon bald dürften die meisten Apps auch im hübschen Vollbild laufen.

Erster Eindruck: Leistung, Sound und Speicherplatz

Sobald man das erste Mal vom neuen iOS-11-Betriebssystem begrüßt wird, zeigt sich die schiere Power des neuen A11 Bionic Prozessors. Der Hexa-Core macht das Apple iPhone X zu einem der schnellsten Smartphones aller Zeiten. Hier wackelt oder ruckt aber mal gar nichts – egal ob Augmented Reality Anwendung oder grafiklastiges Rennspiel. Dies bestätigt auch der AnTuTu-Benchmark: Hier liegt das iPhone X mit 196.088 Punkten deutlich vor der Konkurrenz, wie Galaxy Note 8 (175.500 Punkte).

Apple_iPhone_X_A11_Bionic

Quelle: Apple


Auch beim Sound hat sich Apple steigern können. So ist das iPhone X deutlich lauter als das iPhone 7 Plus. Das merkt man natürlich beim Schauen von Videos oder dem Hören von Musik über die eingebauten Speaker am unteren Geräterand. Der Sound hat einen ordentlichen Bass und klingt weit weniger “blechern” als oftmals bei der Konkurrenz.

Auch beim Speicher gibt es, außer dem Fakt, dass dieser nicht erweiterbar ist, nichts zu meckern. In der von uns getesteten 64-Gigabyte-Variante stehen dir abzüglich der vorinstallierten Software rund 54 GB zur freien Verfügung. Das geht in Ordnung. Wem das nicht reicht, der kann selbstverständlich seine heiligen Daten auch in die Apple Cloud auslagern.

Face ID und Kamera: True-Depth sorgt für viel Spaß und Sicherheit

Nachdem der Touch ID aufgrund des großen Displays wegrationalisiert wurde, schuf Apple Face ID. Dabei handelt es sich um einen Gesichtsscan per neuartiger Tiefenschärfe-Erkennung der Frontkamera. Wie sicher das ist, haben wir bereits hier kommentiert.

Face ID: Einrichtung überzeugend einfach

Im ersten Praxis-Test war die Einrichtung spielend einfach in zwei Schritten erledigt. Zwei mal den Kopf drehen – fertig.

Apple_iPhone_X_Face_ID


Vorteil: Die Erkennung funktioniert in Windeseile und in den ersten Versuchen fehlerfrei. Dabei war es egal, ob dies in einem dunklen Raum oder draußen bei schönstem Herbst-Sonnenschein getestet wurde. Face ID hielt, was es verspricht.

Nachteil: Leider lässt sich (bisher) lediglich ein Gesicht speichern. Zugriff für mehrere Personen, wie über verschiedene Fingerabdrücke, gibt es nur per Passwortabfrage. Vor- und Nachteil zugleich: Face ID erfordert deine Aufmerksamkeit: Das iPhone X entsperrt sich nur, wenn du auch auf den Bildschirm blickst. Ein ungewolltes Entsperren ist so glücklicherweise fast unmöglich. Ein Entsperren ohne das Gerät in die Hand zu nehmen, wenn es auf dem Tisch vor dir liegt, jedoch auch.

Ein Langzeit-Test unter verschiedenen Bedingungen der Funktion folgt in unserem ausführlichen Testbeitrag.

Dualkamera technisch nahezu identisch mit iPhone 8 Plus

Bei der vertikalen Dualkamera hat sich hauptsächlich die Lage der Linsen gegenüber dem iPhone 8 Plus geändert. Waren diese dort horizontal angeordnet, sind diese nun vertikal ausgerichtet. An der Qualität hat sich hierbei nicht allzu viel geändert, diese war bereits beim iPhone 8 Plus vorzüglich – wie wir hier getestet haben.

Apple_iPhone_X_Kamera_nah


Allerdings hat Apple die Blende des Teleobjekts von f/2.8 auf f/2.4 vergrößert. Somit sollten hiermit bei Dämmerlicht noch bessere Bilder als beim Plus-Modell gelingen. Auch beim Apple iPhone X gibt es neben einem 6-fachen digitalen-, auch einen verlustfreien, optischen Zoom. In einem ausführlichen Test werden wir die Kamera zeitnah auf Herz und Nieren prüfen.

Selfies sind dank Porträtlicht nun noch schöner

Selfies machen dank der True-Depth-Technologie der 7-MP-Frontkamera nun noch mehr Spaß: Der Modus “Porträtlicht” ist beim iPhone X nicht nur via Hauptkamera, sondern auch für Selbstporträts, verfügbar. So ergeben sich noch mehr Möglichkeiten einer künstlerischen Gestaltung. Das Gesicht rückt dank Tiefenschärfe-Erkennung noch mehr in den Vordergrund, während der Hintergrund verschwommen dargestellt wird (Bokeh-Effekt). Diese Effekte kannst du nachträglich nach deinen Wünschen bearbeiten.

Apple_iPhone_X_Portraitlicht

Porträtlicht bietet zahlreiche Modi für das perfekte Selfie. Quelle: Apple


4K-Videos mit bis 60 fps möglich

Videos kannst du mit dem Apple iPhone X nun in 4K mit bis zu 60 fps aufnehmen! Das schafft kein anderes Smartphone. Dadurch wirken bewegte Bilder noch flüssiger. Währenddessen lassen sich auch Fotos mit 8 Megapixeln machen.

 

Animojis sind wirklich so cool, wie gedacht

Besonders gespannt waren wir auf die Animojis. Hier kannst du bis zu 10 Sekunden lange Videos (auf Wunsch auch mit Sound) aufnehmen.

Apple_iPhone_X_Animojis

Perfekt für jeden, der schon immer ein Einhorn sein wollte – Animojis! Quelle: Apple

Dabei sprichst du durch animierte Tierfiguren, Roboter, Aliens oder…nunja…Kothaufen. Deren “Mimik” entspricht dank Gesichtserkennung der deinen. Ein wirklich gelungenes und witziges Feature und eine richtungsweisende Entwicklung für die Möglichkeiten von Augmented Reality im Social-Media-Bereich. Ein Hoch auf die Kompatibiität: Animojis können mit sämtlichen anderen iOS-Geräten geteilt werden. Es ist also zum Empfangen kein iPhone X vonnöten, solange iOS auf deinem Gerät läuft.

Alle technischen Daten des iPhone X im Überblick:

Hier gibt es abschließend für dich noch einmal alle Specs zusammengefasst.

Apple iPhone X im ersten Hands-On-Test mit Bildern 0 So gut ist das Jubiläums-iPhone und das sind die neuen Features BY MARTIN W. AM 3. NOVEMBER 2017 LESEZEIT CA: 9 MINUTEN Kein anderes Smartphone hat solch große Wellen geschlagen, wie das neue Apple iPhone X. Der eigentlichen Präsentation am 12. September im Steve Jobs Theater in Los Angeles gingen zahlreiche Leaks voraus. Meldungen, welche wir oftmals bestätigen konnten, jedoch auch einige „Enten“, wie die neue iPhone-X-Farbe „Copper Gold“. Nun ist es endlich offiziell erschienen, sodass wir den heiligen Gral zum ersten Mal in die Hand nehmen durften. Apple_iPhone_X_Hands_On Das Objekt der Begierde kommt in der typischen Apple-Verpackung. Ausgepackt: Das iPhone-X-Zubehör im Lieferumfang Fangen wir mit den Basics an. Was bekommst du für dein Geld? Im Lieferumfang enthalten ist, neben dem iPhone X selbst, folgendes Zubehör: EarPods ( (kabelgebundene Kopfhörer) mit Lightning Connector Lightning auf 3,5‑mm-Kopfhörer­anschluss Klinkenstecker-Adapter Lightning auf USB Kabel für Datenübertragungen und zum Aufladen des Akkus USB Power Adapter (Netzteil) Dokumentation (Quickstartanleitung + Verbraucherhinweise + Garantienachweis) Apple Aufkleber SIM-Karten-Nadel Hierbei handelt es sich um das typische Apple-Zubehör ohne Überraschungen, wie wir es auch bereits beim iPhone 8 (Plus) fanden. Ein klein wenig Meckern muss aber sein: Schade, ist dass Apple einem Gerät, welches schnelles und kabelloses Laden unterstützt, kein passendes Schnelllade-Netzteil beilegt. Apple_iPhone_X_Lieferumfang Der Lieferumfang ist überschaubar. Erstkontakt: So sieht es aus und so fühlt es sich an Nach dem Öffnen der unscheinbaren Verpackung zeigt sich das iPhone X in seiner ganzen Pracht. Viel Display, wenig Rand und eine komplett schwarze Front. Das Jubiläums-iPhone kommt mit Maßen von 143,6 x 70,9 x 7,7 mm daher und ist damit, trotz gigantischem 5,8 Zoll Display, deutlich kompakter als das iPhone 8 Plus. Letzteres verfügt über einen 5,5 Zoll Screen. So kommt es auf Abmessungen von 158,4 x 78.1 x 7.5 mm. Im Vergleich ist das Apple iPhone X also nicht nur rund 13 mm kürzer, sondern auch 7,2 mm schmaler. Das merkt man natürlich bei der Haptik. Das 10. iPhone liegt besser in einer Hand, wirkt weniger klobig und ist zudem 28 Gramm leichter. Lediglich bei der Gerätedicke liegen beide Geräte nahezu auf einem Level – hier beträgt der Unterschied 0,2 mm. Unschön ist allerdings der Kamerabuckel von etwa 2 mm. Dadurch wackelt das iPhone, wenn es auf einer geraden Oberfläche liegt bei der Bedienung hin und her. In der Praxis kommt das natürlich nicht allzu oft vor, da die Bedienung häufig in der Hand stattfindet. Apple_iPhone_X_seitlich_oben Apple_iPhone_X_hinten Apple_iPhone_X_vorn Apple_iPhone_X_Kamera Apple_iPhone_X_links Apple_iPhone_X_unten Apple_iPhone_X_rechts Apple_iPhone_X_oben Grandiose Verarbeitung trifft auf Stabilität Die Kanten sind – Apple-typisch – sauber verarbeitet. Bei unserem space-grauen Testgerät sind auch die Antennenstreifen nahezu unsichtbar an den Geräteseiten. Es ist kein Spalt beim Übergang vom Glas zum neuen Edelstahlrahmen zu erfühlen. Dieser ersetzt im Übrigen den Alumiumrahmen, welcher noch im iPhone 7 Verwendung fand und soll für mehr Stabilität sorgen. Allerdings empfehlen wir bei einem Preis ab 1.149 Euro auch einen Gedanken an eine Schutzhülle für den Fall der Fälle… Ist das iPhone X wasserfest? Apple_iPhone_X_wasserfest Das iPhone X ist wasserdicht. Quelle: Apple Apropos „Fall der Fälle“: Wie bereits das iPhone 8 (Plus), ist auch das neue Modell nach IP67-Zertifizierung wasserfest und staubdicht. Die Zahlen stehen hierbei für den Schutzumfang. Die erste Ziffer „6“ bedeutet, dass das iPhone vollkommen gegen das Eindringen von Schmutz und Staub geschützt ist. Die „7“ bedeutet, dass du das Apple iPhone X bis zu 30 Minuten vollständig bis zu einer Tiefe von 1 Meter in klares Wasser untertauchen kannst. Achtung: Das gilt nicht für Salzwasser oder Chlor, da hierbei das Gerät irreparabel beschädigt werden kann. Wem das iPhone jedoch mal in die Toilette oder das klassische Wasserglas fällt, der darf unbesorgt sein. Fingerabdrücke sind beim iPhone X kein Problem Zurück zum Thema Design und Haptik: Sowohl vorn, als auch auf der Rückseite verwendet Apple, wie beim iPhone 8 (Plus) eine ölabweisende Schutzschicht. Dies beugt unschönen Fingerabdrücken vor. Bei unserem Testgerät waren diese trotzdem (in geringem Umfang) zu sehen. Jedoch nicht im Ausmaß, wie es beispielsweise auf dem Galaxy S8 oder dem Sony Xperia XZ Premium der Fall ist. OLED statt IPS-LCD – so gut ist das neue Display Beim iPhone X wagt Apple den Umstieg auf die OLED-Technologie von Zulieferer Samsung. Kaum ist das Gerät zum ersten Mal gestartet, zeigt sich das neue 5,8-Zoll große OLED-True-Tone-Display seine Vorteile. Die Farben sind kräftiger als beim IPS-LCD-Bildschirm, die Kontraste und Schwarzwerte zudem absolut fantastisch. Auch die Bildschärfe ist mit 458 ppi vollkommen ausreichend für die Super Retina-Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixeln. 4K-Inhalte kann das iPhone X allerdings nicht darstellen – jedoch aufnehmen – dazu aber später mehr. Die Farben sind hier jedoch nicht so grell wie bei Samsungs AMOLED-Displays, sondern nach wie vor sehr realitätsnah. Deshalb fällt der Unterschied zu den IPS-Screens der übrigen iPhones nicht so gewaltig aus. Allerdings ist Schwarz endlich wirklich schwarz und nicht aufgrund der Hintergrundbeleuchtung bei LCD-Bildschirmen „Space Grau“. Das Apple iPhone X bietet aus jedem Winkel ein gut sichtbares Bild. Die Features True-Tone und Nightshift sorgen dafür, dass sich der Bildschirm je nach Umgebungslicht automatisch an selbiges anpasst. Auf Wunsch können die natürlich auch deaktiviert werden. Neuerungen im Überblick: Die „Notch“ und das 19,5:9-Format Vor allem die „Notch“ – also die Fläche am oberen Displayrand für Sensoren der True-Depth-Frontkamera machte vorab viele Schlagzeilen. Apple unterteilt den Bildrand in der Mitte. Das Ganze ist jedoch weit weniger störend als vorher vermutet. Bei Videos und in Apps fällt der kleine fehlende Rand nicht ins Gewicht. Selten spielt sich der entscheidende Bildinhalt in der Mitte des äußersten Rands ab. Dafür ist es umso erfreulicher, dass das Display wirklich bis zum unteren Geräterand geht. Das sieht einfach klasse aus. Sehr störend ist hingegen die fehlende Anpassung zahlreicher Apps an das neue Bildformat. Während beispielsweise Super Mario Run oder Instagram bereits den kompletten Bildschirm auszufüllen vermögen, laufen viele Apps, wie Youtube, noch im 16:9-Format. So sind im Querformat dicke, schwarze Ränder links und rechts sind die Folge. So wird das gigantische Display nur unzureichend ausgenutzt. Allerdings darfst du sicher sein, dass auch App-Entwickler den Trend um 18:9- bzw. 19,5:9-Displays nicht komplett verschlafen werden. Schon bald dürften die meisten Apps auch im hübschen Vollbild laufen. Erster Eindruck: Leistung, Sound und Speicherplatz Sobald man das erste Mal vom neuen iOS-11-Betriebssystem begrüßt wird, zeigt sich die schiere Power des neuen A11 Bionic Prozessors. Der Hexa-Core macht das Apple iPhone X zum schnellsten Smartphone aller Zeiten. Hier wackelt oder ruckt aber mal gar nichts – egal ob Augmented Reality Anwendung oder grafiklastiges Rennspiel. Dies bestätigt auch der AnTuTu-Benchmark: Hier liegt das iPhone X mit 196.088 Punkten deutlich vor der Konkurrenz, wie Galaxy Note 8 (175.500 Punkte). Apple_iPhone_X_A11_Bionic Auch beim Sound hat sich Apple deutlich steigern können. So ist das iPhone X deutlich lauter als das iPhone 7 Plus. Das merkt man natürlich beim Schauen von Videos oder dem Hören von Musik über die eingebauten Speaker am unteren Geräterand. Der Sound hat einen ordentlichen Bass und klingt weit weniger „blechern“ als bei der Konkurrenz von Samsung. Auch beim Speicher gibt es, außer dem Fakt, dass dieser nicht erweiterbar ist, nichts zu meckern. In der von uns getesteten 64-Gigabyte-Variante stehen dir abzüglich der vorinstallierten Software rund 54 GB zur freien Verfügung. Das geht in Ordnung. Wem das nicht reicht, der kann selbstverständlich seine heiligen Daten auch in die Apple Cloud auslagern. Kamera und Face ID: True-Depth sorgt für viel Spaß und Sicherheit Nachdem der Touch ID aufgrund des großen Displays wegrationalisiert wurde, schuf Apple Face ID. Dabei handelt es sich um einen Gesichtsscan per neuartiger Tiefenschärfe-Erkennung der Frontkamera. Wie sicher das ist, haben wir bereits hier kommentiert. Dualkamera technisch nahezu identisch mit iPhone 8 Plus Bei der vertikalen Dualkamera hat sich hauptsächlich die Lage der Linsen gegenüber dem iPhone 8 Plus geändert. Waren diese dort horizontal angeordnet, sind diese nun vertikal ausgerichtet. An der Qualität hat sich hierbei nicht allzu viel geändert, diese war bereits beim iPhone 8 Plus vorzüglich – wie wir hier getestet haben. Apple_iPhone_X_Kamera_nah Allerdings hat Apple die Blende des Teleobjekts von f/2.8 auf f/2.4 vergrößert. Somit sollten hiermit bei Dämmerlicht noch bessere Bilder als beim Plus-Modell gelingen. Auch beim Apple iPhone X gibt es neben einem 6-fachen digitalen-, auch einen verlustfreien, optischen Zoom. In einem ausführlichen Test werden wir die Kamera zeitnah auf Herz und Nieren prüfen. Selfies sind dank Porträtlicht nun noch schöner Selfies machen dank der True-Depth-Technologie der 7-MP-Frontkamera nun noch mehr Spaß: Der Modus „Porträtlicht“ ist beim iPhone X nicht nur via Hauptkamera, sondern auch für Selbstporträts, verfügbar. So ergeben sich noch mehr Möglichkeiten einer künstlerischen Gestaltung. Das Gesicht rückt dank Tiefenschärfe-Erkennung noch mehr in den Vordergrund, während der Hintergrund verschwommen dargestellt wird (Bokeh-Effekt). Diese Effekte kannst du nachträglich nach deinen Wünschen bearbeiten. Apple_iPhone_X_Portraitlicht Porträtlicht bietet zahlreiche Modi für das perfekte Selfie. Quelle: Apple 4K-Videos mit bis 60 fps möglich Videos kannst du mit dem Apple iPhone X nun in 4K mit bis zu 60 fps aufnehmen! Das schafft kein anderes Smartphone. Dadurch wirken bewegte Bilder noch flüssiger. Währenddessen lassen sich auch Fotos mit 8 Megapixeln machen. Face ID: Einrichtung überzeugend einfach Im ersten Praxis-Test war die Einrichtung spielend einfach in zwei Schritten erledigt. Zwei mal den Kopf drehen – fertig. Apple_iPhone_X_Face_ID Vorteil: Die Erkennung funktioniert in Windeseile und in den ersten Versuchen fehlerfrei. Dabei war es egal, ob dies in einem dunklen Raum oder draußen bei schönstem Herbst-Sonnenschein getestet wurde. Face ID hielt, was es verspricht. Nachteil: Leider lässt sich (bisher) lediglich ein Gesicht speichern. Zugriff für mehrere Personen, wie über verschiedene Fingerabdrücke, gibt es nur per Passwortabfrage. Vor- und Nachteil zugleich: Face ID erfordert deine Aufmerksamkeit: Das iPhone X entsperrt sich nur, wenn du auch auf den Bildschirm blickst. Ein ungewolltes Entsperren ist so glücklicherweise fast unmöglich. Ein Entsperren ohne das Gerät in die Hand zu nehmen, wenn es auf dem Tisch vor dir liegt, jedoch auch. Ein Langzeit-Test unter verschiedenen Bedingungen der Funktion folgt in unserem ausführlichen Testbeitrag. Animojis sind wirklich so cool, wie gedacht Besonders gespannt waren wir auf die Animojis. Hier kannst du bis zu 10 Sekunden lange Videos (auf Wunsch auch mit Sound) aufnehmen. Dabei sprichst du durch animierte Tierfiguren, Roboter, Aliens oder…nunja…Kothaufen. Deren „Mimik“ entspricht dank Gesichtserkennung der Deinen. Ein wirklich gelungenes und witziges Feature und eine richtungsweisende Entwicklung für die Möglichkeiten von Augmented Reality im Social-Media-Bereich. Ein Hoch auf die Kompatibiität: Animojis können mit sämtlichen anderen iOS-Geräten geteilt werden. Es ist also zum Empfangen kein iPhone X von Nöten, solange iOS auf deinem Gerät läuft. Apple_iPhone_X_Animojis Perfekt für jeden, der schon immer ein Einhorn sein wollte – Animojis! Quelle: Apple Fazit: Das iPhone X ist das iPhone auf das wir gewartet haben Beim Apple iPhone X hat Apple nichts dem Zufall überlassen. Schließlich handelt es sich hierbei auch um das Jubiläums-Modell. Somit waren die Erwartungen von Fans und Presse gewaltig. Abgesehen vom hohen Preis und dem fehlenden Schnelllade-Adapter, bietet das iPhone X jedoch extrem viel für’s Geld. Derzeit findest du mit Ausnahme des iPhone 8 Plus, welches nahezu gleich schnell ist, kein flotteres Smartphone. Die Animojis sind einzigartig. Das Design endlich so innovativ, wie bereits beim iPhone 8 erhofft und die Verarbeitung absolut makellos. Dazu gibt es ein modernes OLED-All-Screen-Multi-Touch-Display, welches den ehemaligen LCD-Bildschirmen überlegen ist. Auch eine Videoaufnahme in 4K mit bis zu 60 fps gibt es bei der Konkurrenz nicht. Das iPhone X mit Vertrag ab 1 Euro kannst du bei mobildiscounter.de bestellen. Auf welches Feature freust du dich besonders beim iPhone X? Sag es in den Kommentaren. Im Onlineshop kannst du das iPhone X günstig mit Vertrag bestellen! Apple iPhone X mit Vertrag kaufenMit dem iPhone X und seinem riesigen OLED-Display, Face ID, Animojis und iOS 11 hältst du das Smartphone der Zukunft in Händen. iPhone X ansehen »


Fazit: Das iPhone X ist das iPhone auf das wir gewartet haben

Beim iPhone X hat Apple nichts dem Zufall überlassen. Schließlich handelt es sich hierbei auch um das Jubiläums-Modell. Somit waren die Erwartungen von Fans und Presse gewaltig. Abgesehen vom hohen Preis und dem fehlenden Schnelllade-Adapter, bietet das iPhone X jedoch extrem viel fürs Geld.

Derzeit findest du mit Ausnahme des iPhone 8 Plus, welches nahezu gleich schnell ist, kein flotteres Smartphone. Die Animojis sind einzigartig. Das Design endlich so innovativ, wie bereits beim iPhone 8 erhofft und die Verarbeitung absolut makellos. Dazu gibt es ein modernes OLED-All-Screen-Multi-Touch-Display, welches den ehemaligen LCD-Bildschirmen überlegen ist. Auch eine Videoaufnahme in 4K mit bis zu 60 fps gibt es bei der Konkurrenz nicht. Das iPhone X mit Vertrag ab 1 Euro kannst du bei mobildiscounter.de bestellen.

Auf welches Feature freust du dich besonders beim iPhone X? Sag es in den Kommentaren.

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Apple iPhone X mit Vertrag kaufenMit dem iPhone X und seinem riesigen OLED-Display, Face ID, Animojis und iOS 11 hältst du das Smartphone der Zukunft in Händen.

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2 Kommentare

    • Hallo,

      deine Anfrage bezieht sich auf deine persönliche Bestellung. Wir möchten dir unter Beachtung des Datenschutzes sauber antworten. Bitte sende uns daher deine Anfrage (inkl. deiner Vorgangs-ID) per E-Mail an service@mobildiscounter.de noch einmal zu. So können dir meine Service-Kollegen individueller helfen.

      Viele Grüße
      Martin

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