Apple iPhone 5S und 5C: Bunter, besser und innovativ?

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iphone 5sAm 10.09.2013 hatte Apple zur Präsentation der neuen iPhones geladen. Wir waren da natürlich  sehr gespannt und auch am Liveticker dabei. Nach dem typischen Geplänkel
über neue Zahlen und das im letzten Jahr Erreichte war es endlich so weit. Die neuen Produkte wurden vorgestellt. Mit dem iPhone 5C wird es zukünftig im Smartphone-Bereich recht bunt. Apple stellt fünf neue Farben im gewöhnungsbedürftigen Plastiklook vor. Das iPhone 5C wird es in den Farben Grün, Weiß, Blau, Pink und Gelb geben. Auf den Bildern wirkt es recht hip, aber nicht mehr so hochwertig.  Das Gehäuse ist rundum eingefärbt und wird in einem Stück hergestellt. Der Stahlrahmen wird von einer Hülle aus Polycarbonat umschlossen.

 

Was steckt hinter der neuen Fassade?

 

Das iPhone 5C wird mit dem neuen Betriebssystem iOS 7 ausgeliefert, was dem Ganzen noch einen zusätzlichen Farbtupfer und nach Aussage von Apple noch mehr Spaß verleihen soll. Angetrieben wird es von dem aus dem iPhone 5 bekannten A6 Prozessor. Damit der Spaß etwas etwas länger anhält, wurde dem Gerät ein neuer Akku mit einer größeren Kapazität  verpasst. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger kann das kleine Bunte nun in allen LTE-Frequenzen mit Highspeed surfen. Das 5C unterstützt Dual-Band-WLAN, aber nicht den AC Standard. Was hier noch zu erwähnen wäre: Das iPhone 5C wird künftig das iPhone 5 ersetzen.

 

Nun zum Highlight des Tages: Das neue Apple iPhone 5S

 

Das neue Flaggschiff Apple iPhone 5S kommt in der gleichen Optik wie sein Vorgänger auf den Schirm: in Grau (Schwarz) und Silber (Weiß). Die Farbpalette wird nun noch durch die Farbe Gold erweitert. Angetrieben wird es von einem Apple A7 64-Bit-Prozessor, was wir schon als die erste bemerkenswerte Neuerung registrieren. Andere Smartphone-Hersteller setzen bisher nur 32-Bit-Prozessoren einsetzen. Die CPU und Grafik ist damit laut Apple doppelt so schnell wie bisher. Im Vergleich zum ersten seiner Zunft ist die Leistung sogar um den Faktor 56 gewachsen. Dazu wartet das 5S mit einem M7 Co-Prozessor auf. Dieser sammelt Bewegungsdaten, was eine neue Generation von Fitnesssoftware ermöglichen soll. Mit der Nike+ App können nun auch die Bewegungsprofile mit GPS aufgezeichnet werden. Der fest verbaute Akku ermöglicht 10 Stunden Telefonieren per UMTS, 250 Stunden Standby, 10 Stunden Surfen per LTE (dieses Mal für die Frequenzen aller Anbieter offen) oder 40 Stunden Musikwiedergabe. Wie sich diese Daten in der Praxis, wiederspiegeln werden wir noch abwarten. Interessant ist auch, dass die Laufzeit beim LTE-Surfen höher ist als beim herkömmlichen UMTS-Surfen.

 

Nun kommen wir zur Kamera. Im Vergleich zum Vorgänger ist die aktive Fläche des Bildsensors um 15 % gewachsen, dadurch sind die Pixel größer und damit ist ein höherer Lichteinfall möglich. Dies hat eine bessere Bildqualität zur Folge hat. Die Linse besteht aus 5 Elementen, die Blendenöffnung ist F2.2 und außerdem gibt es eine Autofokus-Matrix-Öffnung. Mit dem neuen „True Tone“-Blitz, der sich dem Umgebungslicht anpassen soll,  gehören nun Probleme mit unterschiedlichen Farbtemperaturen der Vergangenheit an. Bei längerem Drücken des Auslösers macht das 5S eine Bilderfolge von bis zu 10 Fotos pro Sekunde. Der Modus findet aus der Serie das schärfste Bild heraus. Zudem gibt es auch Slow Motion. In der Zeitlupenfunktion nimmt das Smartphone 120 Bilder pro Sekunde auf, was einer Verlangsamung um den Faktor  4 bis 5 verspricht. Der neue Home-Button beinhaltet ein Fingerabdrucksensor, was ein lästiges Merken von Sicherheitscodes oder –mustern in Zukunft überflüssig machen soll. Dieser liest den Finderabdruck mit einer 500 dpi Auflösung aus. Damit soll aber nicht nur das Aktiveren sicherer gemacht werden, sondern auch das Shoppen im eigenen Store – iTunes. Der Fingerabdruck soll aber laut Apple nicht auf Servern oder in der Cloud gespeichert werden, was viele Nutzer sicher freuen wird.

 

Unser Fazit:

 

Apple hat damit das Smartphone, wie auch zu erwarten war, nicht neu erfunden. Mit dem 64-Bit-Prozessor geht es bei der Performance einen gewaltigen Schritt nach vorn. In Sachen LTE holt es zu den anderen Anbietern auf und die breite Masse an Nutzern wird es freuen. Der Fingerabdrucksensor muss sich in der Praxis beweisen, was ja eigentlich bei Apple kein Problem sein sollte. Alles in allem ist es, meiner Meinung nach, eine gute Sache.

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