Apple iOS 12: Endlich für alle zum Download verfügbar!

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Welche iPhone Modelle das Update bekommen und wie ihr das neue Betriebssystem bei euch installiert
LESEZEIT CA: 9 MINUTEN

Im Trubel rund um den Release der neuen iPhone Modelle – iPhone XR, iPhone Xs und iPhone Xs Max – wäre die für die meisten Apple-User viel wichtigere Nachricht beinahe untergegangen: iOS 12 steht endlich zum Download bereit. Nach einer mehrmonatigen Beta-Testphase kannst du dir heute das neue Apple Betriebssystem vermutlich ab 19 Uhr (17.09.2018) downloaden. Ihr neues Betriebssystem hat Apple bereits zur Entwicklerkonferenz im kalifornischen San José (WWDC 2018) vorgestellt. Der Nachfolger von iOS 11 wird deutlich schneller, benutzerfreundlicher und bringt jede Menge neue Features. Die beste Nachricht vorab: Alle Geräte, auf denen jetzt schon iOS 11 läuft, werden auch mit iOS 12 funktionieren.

***Update*** iOS 12 ist da: Apples neues Betriebssystem offiziell verfügbar

Bereits am 12. September – zur Apple Keynote in Cupertino – hat uns Apple den offiziellen iOS12 Release-Termin verraten: Um die lange Wartezeit zwischen Vorbestellungsstart (14. September) und Auslieferung seiner neuen iPhone Xs-Modelle (am 21. September) zu verkürzen, hat das Unternehmen den offiziellen iOS 12 Release-Termin auf den 17. September gelegt. Die Updates waren etwa ab 19 Uhr deutscher Zeit verfügbar und sollten mittlerweile bei jedem iPhone Nutzer angekommen sein.

Apple iOS 12 Release WWDC


Bevor es losgeht: Backup erstellen, PIN suchen

Sicher kein Muss, für viele aber nach wie vor Pflicht: Vor dem Update ein Backup erstellen. Schließlich kann beim Downloaden oder beim Update-Prozess selbst immer mal etwas schiefgehen. In der Realität sind Update-Fehler selten (und werden immer seltener). Schaden kann ein Backup jedoch Das funktioniert entweder über einen PC (bzw. Mac) und iTunes – also per Kabel – oder mithilfe der iCloud. Für den zweiten Fall geht ihr wie folgt vor:

  1. Einstellungen öffnen
  2. Auf euren Namen (unter dem Profilbild) tippen
  3. iCloud
  4. iCloud Backup
  5. Backup jetzt erstellen

Bevor ihr das Backup startet, müsst ihr euch natürlich im (bestenfalls: stabilen) WLAN befinden. Nicht vergessen: Nach dem Update müsst ihr eure PIN erneut eingeben. Ich kenne den ein oder anderen, der sein iPhone schon so lange nicht mehr ausgeschalten hat, dass die PIN mittlerweile in Vergessenheit geraten ist. Spätestens im Zuge des Neustarts nach dem (erfolgreichen) Update braucht ihr aber eure PIN. Am besten also bereits an dieser Stelle suchen oder online abrufen.

Beta-Phase beendet: So entfernt ihr die Beta-Version von iOS 12 von eurem iPhone

Nach insgesamt 12 Beta Versionen zu iOS12 (Zufall?) scheint das neue Betriebssystem bereit für die Auslieferung zu sein. Solltet ihr bereits an der Beta-Testphase teilgenommen haben, könnt ihr diese nun von eurem System entfernen, um Platz für die offizielle Version zu schaffen. Dafür geht ihr folgendermaßen vor:

  1. Einstellungen öffnen
  2. Allgemein
  3. Profile
  4. Beta-Profil antippen
  5. Profil löschen
  6. Löschen durch Eingabe des Gerätecodes bestätigen

So installiert ihr iOS 12 auf eurem iPhone

Backup gemacht? Fotos sicher verstaut? Beta-Profil entfernt? Dann kann es nun losgehen. Wenn ihr einer der ersten sein wollt, die das neue iOS 12 Betriebssystem auf dem iPhone haben, solltet ihr unter Einstellungen – Allgemein – Softwareaktualisierung vorbeischauen, um das Update herunterladen zu können. Natürlich werdet ihr – nun, da das Update da ist – regelmäßig von Apple daran erinnert werden. Einfach auf “Laden und installieren” klicken und es geht los.

iPhone 2018 Vergleich: iPhone Xr vs. iPhone Xs vs. iPhone Xs Max

Kommen bereits ab Werk mit dem neuen iOS 12: iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone XR. Quelle: apple.com


Danach sollte eigentlich alles problemlos ablaufen. Wenn ihr wissen wollt, welche Geräte das Update auf iOS 12 erhalten und welche neuen Features auf euch warten, lest einfach den originalen Artikel weiter.

***Original-Artikel vom 11. Juni 2018***

Neue Features für iOS 12 im Überblick

Verschiedene Funktionen im Überblick: Endlich (wieder) gruppierte Nachrichten, individualisierbare „Memojis“ und Gruppen-FaceTime mit bis zu 32 Personen gleichzeitig.


 

Welche Geräte erhalten das Update auf iOS 12?

Der offizielle Release des Android Betriebssystems iOS 12 rückt unaufhaltsam näher. Darüber können sich insbesondere die Nutzer älterer Apple-Geräte freuen. Denn mit dem neusten Updaten werden alle Geräte versorgt, die seit 2013 auf den Markt gekommen sind. Kurz gesagt: Wer heute schon iOS 11 nutzt, wird auch iOS 12 nutzen können. Ältere iPhones, wie z.B. das iPhone 5 (ohne „s“), gehen leider leer aus. Die neuen iPhone 2018 Modelle kommen direkt mit iOS 12 ab Werk zu euch nach Hause.

Auf einen Blick: Diese iPhones erhalten ein Update auf iOS 12:


Turbo-Boost: Was erwartet uns bei iOS 12?

iOS 12 mit Leistungsupgrade

iOS 12 bringt Usern neben den verschiedenen neuen Features insbesondere eines: Mehr Geschwindigkeit im Alltagseinsatz. Quelle: Apple

Apple scheint aus den Software-Pannen nach Veröffentlichung von iOS 11 gelernt zu haben. Dieses Mal soll es insbesondere darum gehen, bereits bestehende Funktionen zu optimieren und Fehler auszumerzen. Die großen Themen bei iOS 12 lauten entsprechend: Geschwindigkeit, Stabilität und Fehlerbehebung.

An noch nicht perfekt ausgereiften Features soll lieber noch gefeilt werden, bevor „unfertige“ Produkte auf dem Markt landen. Das bedeutet gleichzeitig, dass bereits angekündigte Updates – wie ein neu bearbeiteter Home-Bildschirm – vorerst nicht kommen werden.

Im Alltag werden User wohl am meisten von der gesteigerten Performance profitieren: Auf der WWCD 2018 wurden bis zu 40% schnellere App-Ladezeiten und bis zu 50% schnelleres Erscheinen der Tastatur angekündigt. Die Aufnahme von Fotos soll sich um bis zu 70% beschleunigen. Möglich macht das ein verbessertes Ansprechverhalten des Prozessors. Davon profitieren insbesondere ältere Geräte.


Welche neuen Features kommen mit iOS12?

Obwohl sich Apple hauptsächlich auf die Systemstabilität konzentrieren will, kannst du dich trotzdem auf jede Menge neue Features freuen. Die spektakulärste Neuerung erwartet dich dabei eindeutig im Bereich der Augmented Reality. Dass Apple auf seine User hört, beweist das Unternehmen z.B. mit den Updates für Siri, CarPlay und der Wiedereinführung von gruppierten Nachrichten. Für den Unterhaltungsfaktor sorgen neben Gruppen-FaceTime insbesondere die beliebten Animojis-Funktion, die mit iOS 12 gleich in vielerlei Hinsicht erweitert werden: Neben neuen Charakteren kannst du mit Memoji erstmals personalisierte 3D-Animationen von dir selbst erstellen.


Augmented Reality wird ausgebaut: Pokémon GO war gestern

Wie bereits im Vorfeld erwartet wurde, baut Apple den Augmented Reality-Bereich aus. Das erstmals mit iOS 11 eingeführte ARKit kommt mit iOS 12 in der Version 2.0. Bereits 2016 gab Apple CEO Tim Cook in einem Interview zu verstehen, dass Augmented Reality – also die „erweiterte Realität“ – in naher Zukunft genauso selbstverständlich im Alltag angekommen sein wird, wie „drei Mahlzeiten am Tag zu essen“. Was sich damals noch nach Zukunftsmusik anhörte, könnte also bald Realität sein.

Ist das die Zukunft im Gaming-Bereich? Mithilfe der neuen Augmented Reality ermöglicht es iOS 12 bis zu vier Spielern gleichzeitig miteinander in der AR zu interagieren. Quelle: Apple


Auf dem Weg zur allgegenwärtigen Augmented Reality wird Apple mit der Veröffentlichung von iOS12 einen großen Sprung nach vorn machen. Erstmals können mehrere User gleichzeitig miteinander in der Augmented Reality interagieren. Was zunächst ziemlich banal klingt, erweist sich in der Realität als echter Quantensprung: Um synchron mit verschiedenen Geräten eine Realität (die eigentlich gar nicht da ist) in Echtzeit umzugestalten, bedarf es jeder Menge Technik. Gegen das auf der Entwicklerkonferenz gezeigte Lego-Game im Sims-Stil sieht Pokémon GO aus wie von gestern – mindestens.


Nachwuchs für die Animoji-Familie

Obwohl es vermutlich nicht jeder zugeben würde: Animojis sind ziemlich witzig. Umso besser, dass Apple die Funktion im neuen iOS 12 erweitern möchte. Zur Animoji-Familien gehören bald Dino, Tiger, Koala und Geist. Wenn ihr es ihnen vormacht, können die neuen (und alten) Animojis dann sogar die Zunge rausstrecken!

Apple legt sogar noch eine Schippe drauf und führt Memojis ein. Damit kannst du dir dein individuelles Animoji erstellen. Personalisieren kannst du z.B. Kopfform, Hautfarbe, Augen(-Brauen) und Frisur. Optional setzt du deinem Memoji die passende Brille oder Mütze auf.

Übrigens: Wer will, kann die animierten Emojis in Zukunft sogar bei FaceTime einsetzen. Ihr solltet also nicht überrascht sein, wenn euer Gegenüber das nächste Mal im Memoji-Comic-Style oder mit Einhorn-Kopf auftaucht. Vielleicht begegnen dir demnächst sogar gleich mehrere Animojis im Videochat: Denn mithilfe von Gruppen-FaceTime können in iOS 12 bis zu 32 Personen miteinander kommunizieren.

Animojis können jetzt die Zunge herausstrecken. Außerdem neu: individualisierbare Memojis. Quelle: Apple


Siri und CarPlay öffnen sich für Fremdsoftware, Nachrichtengruppierungen und Gruppen-FaceTime werden eingeführt: Apple reagiert auf User-Wünsche

Siri Shortcuts und Nachrichten-Gruppierung. Quelle: Apple

Apple hört auf seine Anhängerschaft und möchte das mit einigen neuen Funktionen für iOS 12 auch gern beweisen: So können für die intelligente Sprachsteuerung Siri demnächst selbst Shortcuts eingesprochen werden. In der Realität könnte man so z.B. Apps wie Spotify ohne Umwege ansteuern. Damit gibt Apple (zumindest indirekt) die Nutzung externer Dienste frei. Ein ähnlicher Schritt wird für CarPlay folgen: Die Schnittstelle für Fahrzeuge wird in Zukunft auch Drittanbieter-Navigationsdienste wie Google Maps und Waze unterstützen.

 

Weiteren Handlungsbedarf sahen Nutzer bei der bisher fehlenden Gruppierung von eingehenden Nachrichten. Diese ploppen bisher unsortiert nacheinander auf. Mit iOS 12 bekommst du Mitteilungen nun gruppiert dargestellt. Die Zusammenfassung der verschiedenen Nachrichten-Arten hilft dir dabei, den Überblick zu behalten.


Screen Time und neuer DND-Modus: Apples eingebaute Suchtprävention

Smartphones machen süchtig – und daran ist Apple selbst nicht ganz unschuldig. Das Unternehmen möchte nun jedoch seinen Teil dazu beitragen, dass Nutzer ihr eigenes Nutzungsverhalten besser reflektieren können: Mit Screen Time kannst du genau nachprüfen, wie viel Zeit du mit deinem Smartphone verbringst. Ausgewertet werden die Nutzungszeiten einzelner Apps (z.B. Facebook) oder App-Gruppen (z.B. Spiele).

Die Funktion erlaubt es darüber hinaus, selbst festgelegte Zeitpläne und Nutzungsbeschränkungen (über alle Geräte hinweg) aufzustellen. Dadurch können z.B. Eltern festlegen, wie viele Stunde ihre Kinder pro Tag eine bestimmte App nutzen dürfen. Wird das Limit überschritten, ist die App an diesem Tag nicht mehr nutzbar.

Der neue „Nichtstören“-Modus (DND) soll dabei helfen, sich dem Zwang zur ständigen Verfügbarkeit zu entziehen. Ist der Modus aktiviert, erscheinen keine Nachrichten auf dem Bildschirm. Das heißt, dass du z.B. Nachts bei eingeschaltet DND-Modus die Uhrzeit checken kannst, ohne Chat-Nachrichten angezeigt zu bekommen.

Screen Time und neuer DND-Modus in iOS 12

Screen Time und DND-Modus in iOS 12 sollen dabei helfen, das iPhone auch mal wegzulegen. Quelle: Apple


Solide statt spektakulär: „One more thing“ fällt 2018 aus

Apple hält, was es verspricht und konzentriert sich ganz auf die Software-Optimierung. Der ein oder andere Fan wird dabei sicher enttäuscht sein, dass es in Sachen Hardware keine Neuigkeiten gibt. So müssen wir z.B. auf das erwartete iPhone SE 2 wohl noch eine Weile warten.

Das Gleiche gilt für iOS 12: Trotz der ein oder anderen Neuerung bleiben die großen Sprünge dieses Mal aus. Stattdessen konzentriert sich Apple auf Feintuning. Das dürfte insbesondere den Nutzern der etwas älteren iPhone-Generationen (iPhone 6 und 7) entgegenkommen, die mit mehr Leistung und längeren Software-Updates rechnen können.

Was haltet ihr von iOS 12 und der diesjährigen Entwicklerkonferenz? Hättet ihr euch mehr erhofft? Seid ihr enttäuscht, dass keine neuen Geräte vorgestellt worden sind oder überwiegt die Vorfreude auf die neuen Features?


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