Android Q: Diese Handys erhalten das Update

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Alle wichtigen Features und kompatiblen Geräte im Überblick
LESEZEIT CA: 6 MINUTEN

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Android. Während viele Smartphones diverser Hersteller noch immer auf ihr Update auf Android 9 Pie warten, erhebt sich bereits der Nachfolger Android Q am Horizont. Sicher fragst du dich: Welche Features bringt es mir und erhalte ich das Update überhaupt? Alles wichtige dazu verrate ich dir hier.


Welche Geräte erhalten Android Q?

Im Grunde liegt es an jedem Hersteller, ob er Android Q für seine Geräte bereitstellt. Vorab kann bspw. auch die Beta-Version von Android Q auf den Pixel-Smartphones von Google, aber Geräten auch von Vivo, Sony oder Nokia installiert werden. Huaweis Probleme mit dem US-Embargo scheinen beseitigt und Huawei hat auch ein offizielles Versprechen gegeben, seine aktuellen und folgenden Geräte auf Android Q zu aktualisieren. Folgende Geräte erhalten das Android Q Update:

Google

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel 2
  • Google Pixel 2 XL
  • Google Pixel 3
  • Google Pixel 3 XL
  • Google Pixel 3a
  • Google Pixel 3a XL

Huawei:

Honor:

  • Honor 20
  • Honor 20 Lite
  • Honor 20 Pro
  • Honor 10 Lite
  • Honor View 20

LG (wahrscheinlich):

OnePlus:

Samsung (wahrscheinlich):

Xiaomi | Redmi:

 

Am Ende werden deutlich mehr Geräte das Update erhalten. Cool: OnePlus neuester Geniestreich, das OnePlus 7 (Pro) soll direkt zum Start von Android Q, das Update erhalten.

Android Q Hersteller Beta

Etliche Hersteller ermöglichen schon die Installation der Android Q Beta. (Quelle: Google)


Wofür steht Android Q?

Seit jeher stattet Google jede Version seines mobilen Betriebssystems mit einem leckeren, süßen Namen aus. Vorgänger waren Android Pie (Kuchen), Lollipop, Nougat oder Donut. Passte der Name mal nicht allgemein auf eine Süßigkeit, mussten bekannte Marken, wie KitKat oder Oreo herhalten. Dieses Jahr ist der Buchstabe Q an der Reihe und die Smartphone-Welt rätselt über den Namen.

Im englischsprachigen Raum finden sich Namen, wie “Quirks” oder “Quesito”. Google könnte die Regeln auch etwas dehnen und sich allgemein mehr auf Mahlzeiten konzentrieren. Allgemeine Bezeichnungen könnten Quiche oder Quinoa sein. Wir persönlich fänden Android Quark ja toll. 😀

Android Q Name

Ist eine dieser Leckereien Namensgeber für Android Q? (Quelle: FreePik, Pixabay)


Android Q Features & Neuerungen

Google reagiert mit Android Q auf die Nachfrage der Nutzer und steigende Trends. Damit bauen die Entwickler vor allem Bereich des maschinellen Lernens und K.I., Sicherheit und Privatsphäre, der Gesundheitsbereich und neuer Display-Trends weiter aus. Konkret heißt das:

Dark Theme und faltbare Bildschirme

Mehr und mehr Smartphone-Nutzer wünschen sich einen augenschonenden Dunkel-Modus für die Benutzeroberfläche. Google reagiert und wird – wie Apple mit dem kommenden iOS 13 – eine passende Option zum Umschalten auf eine dunklere Oberfläche einbauen. Das heißt für dich: Schickere Apps und ein augenfreundlicheres Erlebnis. Zudem kann ein Dark Mode mit einem OLED-Display dabei helfen, den Akkuverbrauch zu reduzieren. Interessant: Samsung bietet seit Einführung seiner neuen Oberfläche Samsung One UI ebenfalls eine dunkles Interface.

Android Q Dark Theme

Android Q gibt dir die Möglichkeit, zwischen hellem oder dunklem Modus zu wechseln. (Quelle: Google)


Außerdem beginnt so langsam die Zeit der faltbaren Bildschirme. Samsung hat es vorgemacht mit dem Galaxy Fold, Huawei und Xiaomi folgen. Und weitere Hersteller werden sich dem trend anschließen. Diesem Feature muss natürlich auch die Software gerecht werden. Google wird hier entsprechend mehr Schnittstellen für Entwickler bieten, durch die sich die Darstellung von Apps auf Falt-Displays weiter optimieren lässt.

Android Q Faltbares Display

Der Trend zu faltbaren Displays. (Quelle: Google)


Maschinelles Lernen und K.I. mit dem Google Assistant

Künstliche Intelligenz – oder K.I. – wird immer wichtiger. Der in das System bereits integrierte Google Assistant soll noch intelligenter und stärker Kontext-bezogen arbeiten – also noch mehr in das Geschehen integriert werden. Dazu kommt, dass dafür viele Daten über den Nutzer verarbeitet werden müssen. Diese Daten verlassen meist das Smartphone und wandern in Google große Datenzentren. Das schmeckt verständlicherweise nicht jedem Nutzer. Deshalb orientiert sich Google bei Android Q wieder an Apple und verlagert diese Datenverarbeitung mehr auf die Geräte der Nutzer.

Schnellere Updates und erhöhte Sicherheit

Welcher Android-Nutzer kennt es nicht: Ein Update von Googles Android erscheint, doch bis die einzelnen Hersteller reagieren und eigene Updates liefern, vergeht eine Ewigkeit. Oder es kommt gar nichts. Auch hier möchte Google nachbessern. Durch eine verbesserte Infrastruktur und optimierte Software sollen Hersteller Updates schneller anpassen und ausliefern können.

Sicherheitsfunktionen und Einstellmöglichkeiten werden so platziert und ausgebaut, dass sie leichter auffindbar und leichter zu verwenden sind. Nutzer von Android Q erhalten bspw. mehr Kotrolle über Ortungsfunktionen. Insgesamt hat sich Google hier viel bei Apple abgeschaut.

Android Q Sicherheit

Die Privatsphäre-Einstellungen sind jetzt leichter zu finden und Apps dürfen deinen Standort nicht mehr permanent nutzen. (Quelle: Google)


Digital Wellbeing und Gesundheit

Neben den mit Android 9 Pie eingeführten Gesundheitsfunktionen kommt eine stärkere Überwachung der eigenen Nutzung zugunsten einer weniger belastenden Nutzung. Das heißt, Android Q kümmert sich darum, dass du nicht zu oft und zu lange auf dein Smartphone schaust, um damit auch gegen Sucht vorzugehen. Der neu eingeführte Fokus-Modus sorgt dafür, dass du eine App ungestört nutzen kannst, indem zeitweilig andere Apps blockiert werden, die dich sonst ablenken würden.

Kinder- und Jugendschutz spielt ebenfalls eine größer Rolle. Eltern haben damit die Möglichkeit, die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder stärker zu kontrollieren und ggf. einzuschränken.

Android Q Gesundheit

Android Q achtet darauf, dass du nicht zu lange vor dem Bildschirm sitzt. (Quelle: Google)

Was geschieht nach Android Z?

Sehr viel früher, als dass Android die Generation Z erreichen wird, dürfte sich dessen Nachfolger Google Fuchsia endlich zeigen. Der Suchmaschinenkonzern arbeitet seit geraumer Zeit am Android-Nachfolger. Das nach einer pinken Farben benannte Betriebssystem soll (ähnlich Windows 10) sowohl auf Smartphones, als auch Tablets und Notebooks, wie dem Chromebook lauffähig und extrem flexibel sein. Bisher gibt es aber nur vage Entwürfe und keine konkreten Aussagen seitens Google. Ein Release dürfte nicht vor 2020 erfolgen. Spätestens dann aber könnten Androids offizielle Tage schon gezählt sein.

Das Logo von Fuchsia und die Farbe allgemein

Der baldige Nachfolger von Android? Das Logo von Fuchsia und die Farbe selbst


Wann erfolgt der Android Q Release?

Google hat sein Betriebssystem bereist zu seiner Entwicklerkonferenz im Mai, der Google I/O offiziell vorgestellt. Gemäß der Tradition, stellt Google das OS bereits in einem frühen Entwicklungsstadium Entwicklern bereit, im Frühling erfolgt die Vorstellung und offiziell im Sommer dann der passendem Namen Release. Die Veröffentlichung des Vorgängern erfolge letztes Jahr Anfang August. Wir rechnen mit einem ähnlichen Datum in 2019. Danach liegt es wieder an den Herstellern, wie Samsung, Huawei oder OnePlus, Ihre Geräte damit zu aktualisieren.

Jetzt bist du gefragt! Welches Feature von Android Q interessiert dich am meisten. Schreib mir dazu einen Kommentar.

 

Du willst nicht warten? Diese Smartphones bekommen jetzt schon Android Q Betaversion.

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